Darum ist mobiles Gaming so beliebt

Das Smartphone ist längst zu unserem ständigen Begleiter geworden. Wir haben es immer dabei und mit jedem Jahr warten die Hersteller mit einer noch besseren Technik auf. Kameras, die bald die Spiegelreflexkamera ablösen, unglaublich detailreiche Displays und Prozessoren, die Computern Konkurrenz machen: All das gehört längst zum Standard. Während früher Gaming vor allem auf den Computer und Konsolen beschränkt war, wurde das Zocken am Handy in den letzten Jahren immer beliebter. Warum das so ist, erfährst du bei uns.

Mehr technische Möglichkeiten und Flexibilität

Wie bereits angeschnitten, machen immer neue Entwicklungen im Bereich der Smartphone-Produktion das mobile Gaming besonders attraktiv. Vor allem Tablets und Phablets bieten ein ausreichend großes Display, um mit teilweise sehr hoher Auflösung zu zocken. Dazu kommen Achtkernprozessoren, die nicht nur in aktuellen Flaggschiffen, sondern inzwischen auch in der Mittelklasse verbaut werden. Mit entsprechender Grafik steht mobilem Gaming nichts mehr im Weg.

Davon abgesehen, ist es sehr viel komfortabler, am Smartphone oder Tablet zu zocken, die wir ohnehin bei uns haben, als eine zusätzliche Konsole mit uns herum zu schleppen. Wir sitzen beim Arzt und müssen uns die Zeit vertreiben. Dann fällt uns beim Stöbern auf Facebook die Werbung eines Games ins Auge. Und schon haben wir eine Möglichkeit gefunden, um die Wartezeit zu überbrücken. Die Spontanität ist sicher mit ein Punkt, der für die Beliebtheit von mobilen Games spricht.

Geringer Kostenfaktor

Ein Vorteil, den mobile Games haben, ist der geringe Preis. Viele Spiele werden in den App-Stores gratis angeboten. Die Entwickler erzielen ihre Einnahmen durch sogenannte In-Game-Käufe. Dabei kann der Nutzer beispielsweise besondere Features freischalten, für die er sonst eine gewisse Zeit warten müsste – oder an die er andernfalls gar nicht rankommt. Und auch, wenn die mobilen Games etwas kosten, bezahlen Gamer sehr viel weniger als beim Zocken an der Konsole.

Wo wir bei Konsole wären: Gerade, was die Kosten angeht, ist das Smartphone als Plattform für Gamer interessant. Der Grund: Die meisten von uns haben ohnehin ein Handy, das meistens nicht älter als ein paar Jahre ist. Wir nutzen die Geräte für alles Mögliche und schaffen sie nicht speziell zum Zocken an. Konsolen hingegen kosten auch bis heute ein Heidengeld und nicht jeder kann sich mal eben eine neue Konsole leisten.

Virtual Reality macht mobiles Gaming spannend

VR eröffnet Gamern völlig neue Möglichkeiten. So kann der Gamer in die Welt seines Spiels eintauchen und viel Neues entdecken. Aktuell ist der VR-Bereich noch in der Entwicklung und wir finden vorwiegend Games auf dem Markt, die extra dafür entwickelt wurden. Sie können zum Teil mit VR-Brillen als Zubehör genutzt werden, andere arbeiten einzig über Sensoren und / oder die Kamera.

Sicher sind die neuen Möglichkeiten mit ein Grund dafür, dass mobiles Gaming zunehmend belibeter wird. Wer allerdings künftig in die VR-Gaming-Welt einsteigen will, sollte dann doch etwas Geld bereithalten. Entwickler arbeiten daran, auch beliebtere Games für VR nutzbar zu machen. Dann wird die Brille zum Muss – und die ist nicht günstig. Vor allem dann nicht, wenn wir uns Komfort wünschen.

Mehr mobile Versionen bekannter Spiele

Während es auf den ersten Handys eher Kartenspiele oder Hits wie Snake gab, finden sich heute immer mehr komplexe Games in den App-Stores. Dazu gehören Sportspiele, aber auch Rollenspiele und Jump’n’Runs. Damit sind Gelegenheitsspiele noch nicht vom Markt verschwunden – die Softwarehersteller würden es bereuen. Trotzdem entwickeln sich die neuen Spiele ziemlich zügig und es gibt jeden Tag etliche neue Titel in den Stores. 20 Stunden Spieldauer sind ebenso wenig eine Seltenheit, wie eine anspruchsvolle Grafik.

Was zusätzlich Gamer ans Smartphone zieht, sind daneben mobile Versionen bekannter Games. So kannst du das Leben deiner Sims vom Handy aus bestimmen, Pokémon am Smartphone fangen und bekommst endlich deinen Hogwarts-Brief, auf den du schon so viele Jahre gewartet hast. Das zieht Kunden an. Außerdem findest du auch größere Titel wie Final Fantasy oder Mortal Kombat längst in den Stores.

Casual Gamer: vor allem Frauen und ältere Menschen

Wenn man an den typischen Gamer denkt, kommt vielen zuerst ein Mann Anfang Zwanzig in den Sinn, der vor seinem Computer oder seiner Konsole hockt und seit Wochen nicht mehr gegessen, geduscht oder das Tageslicht gesehen hat. Dass es sich hierbei um ein Klischee handelt und dass das keinesfalls einem Großteil der Gamer entspricht, sollte den meisten klar sein. Tatsächlich ist es vielmehr so, dass zunehmend mehr Gelegenheitsspieler auf den Plan treten, sogenannte Casual Gamer. Und dabei handelt es sich keinesfalls nur um junge Männer.

Es werden immer mehr Frauen, die vor allem an ihrem Smartphone Gelegenheitsspiele spielen. Ob das nun Candy Crush, Jump’n Runs oder Design- und Make-Up-Games sind: Sie sind eine klasse Abwechslung, um sich am Smartphone Wartezeiten zu vertreiben. Und das betrifft nicht nur Frauen, sondern auch ältere Generationen. Mobile Games sind zunehmend auch für ü50-Jährige interessant. Gut zu wissen: Diese Zielgruppen konnten PC- und Konsolen-Spiele bisher nicht in dem Ausmaß erreichen wie Smartphone-Games.

Löst das Handy portable Konsolen und den PC ab?

Studien aus dem Jahr 2017 zufolge gibt es mehr Gamer, die am Smartphone zocken als solche, die dafür am Computer oder der Konsole hocken. Rund 16 Millionen Deutsche waren demnach an Konsolen zugange, um die 17 Millionen am Computer. Das sind enorme Zahlen, die man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen muss. Aber, Überraschung: Laut der Marktforschungsumfrage spielten 2017 über 18 Millionen Menschen an ihrem Smartphone.

Wie viele Jahre sich vor allem portable Konsolen wie die PSP noch halten werden, können wir nur raten. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie gänzlich vom immer größer werden Smartphone oder Tablets abgelöst werden, ist relativ hoch. Die Prognose für Computerspiele und größere Konsolen ist da schon schwieriger. Solange es aber noch genug Menschen gibt, die die großen Bildschirme vorziehen, haben die Hersteller wahrscheinlich wenig zu befürchten.

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