Mobile Gaming – Mehr als nur ein kurzer Trend

Seit es Smartphones gibt, sieht man mehr und mehr Menschen, die mit gesenktem Kopf durch die Gegend laufen, den Blick fest aufs Handy gerichtet. Das Smartphone gibt dem Nutzer die Möglichkeit, neben der freien Kommunikation mit Freunden auch Videos anzusehen, Nachrichten zu lesen oder eben Spiele zu spielen. Ohne das Smartphone geht es heute kaum noch.

In einigen Situationen ist es wirklich unhöflich, nur aufs Handy zu starren, doch meistens dient die Unterhaltung am Smartphone einfach nur dem Zeitvertreib – sowohl unterwegs als auch zu Hause. Wir werfen einen genauen Blick auf das Mobile Gaming, verraten euch, was es damit auf sich hat und wie ihr diesem Thema am besten begegnet.

Was sind „Mobile Games“?

Der Begriff „Mobile Games“ definiert Spiele, die sich speziell auf mobilen Endgeräten spielen lassen, darunter Smartphones, Tablets, Handys oder Smartwatches. Grundsätzlich gibt es auch schon grafische Taschenrechner oder verschiedene Mediaplayer, die über kleine Spiele verfügen. Diese sind allerdings weniger anspruchsvoll.

Als Pionier der Handyspiele gilt das Spiel Tetris, das man ab 1994 auf dem Hagenuk MT-2000 spielen konnte. Es war auf dem Handy vorinstalliert und grafisch etwa so aufwändig wie bei einem Gameboy von Nintendo. Wer allerdings schon die ersten Handys mitbekommen hat, kam nur schwer an „Snake“ vorbei. Seit 1997 hat die Firma Nokia dieses Spiel auf ihren Handys vorinstalliert. Es gab kaum Handybesitzer, die nicht auf der pixeligen Jagd nach Punkten waren. Die charakteristische Anspruchslosigkeit der damaligen Spiele steht teilweise auch heute noch für einen entsprechenden Ruf aktueller Mobile Games.

Mobile Games damals und heute

Wer sich früher ein neues Spiel auf das Handy installieren wollte, musste eine Anwendung über den PC herunterladen und anschließend auf sein Handy überspielen. Und selbst dieser Vorgang war nur einigen wenigen Handys und Marken vorbehalten, ganz davon abgesehen, dass es sehr umständlich war und die Besitzer eher auf andere Plattformen umgestiegen sind, um anspruchsvollere Spiele zu spielen.

Heute muss der Handynutzer nur noch seinen App-Store aufrufen und bekommt jedes aktuelle Handyspiel angeboten, die meisten sogar kostenlos. Manche sind allerdings auch kostenpflichtig oder man muss für seinen Spielfortschritt bezahlen. In den meisten Fällen sind die Apps mit einigen Werbeeinblendungen bestückt.

Aktuelle Mobile Games sind grafisch recht aufwändig und bieten oft eine Qualität, wie man sie unter anderem von zeitgenössischen Spielekonsolen kennt. Vom einfachen Puzzle- oder Wimmelbild-Spiel bis hin zum semi-realistischen 3D-Shooter bieten Mobile Games heute eine enorme Bandbreite an Kategorien und Möglichkeiten. Das Smartphone ist mittlerweile so leistungsfähig, dass immer mehr Spieler unter anderem zum Handy greifen, um aktuelle Mobile Games zu nutzen. In einer Umfrage aus 2017 gaben ganze 75 % der Gamer an, auch das Smartphone fürs Spielen zu verwenden. Damit ist das Smartphone statistisch ebenso für Spiele gefragt wie Konsolen oder stationäre PCs.

Wer spielt Mobile Games?

Grundsätzlich nimmt man an, dass vor allem Kinder empfänglich für Mobile Games sind. Das ist auch nicht unbedingt falsch, doch mit den Jahren haben auch immer mehr Erwachsene die Handyspiele für sich entdecken können. Zum reinen Zeitvertreib oder zur gezielten Unterhaltung sind die Spiele längst nicht mehr so banal, wie sie vielleicht noch vor wenigen Jahren erschienen. Allein die Bedienung kann je nach Genre schon recht komplex ausfallen und so sprechen die Mobile Games auch die Bedürfnisse der erwachsenen Spieler an. Knapp 25 Prozent aller digitalen Spieler in Deutschland sind sogar älter als 50 Jahre.

Die Annahme, dass die Spiele eher männliche als weibliche Spieler ansprechen, ist nicht unbedingt richtig. Zum einen gibt es Spiele, die speziell auf die weibliche Klientel ausgelegt sind. Zum anderen sind auch die sonstigen Mobile Games an beide Geschlechter gerichtet und bieten oft ein immersives Spielerlebnis.

Die Mobile Games sind sowohl im Google Play Store als auch in Apples App-Store mit einer USK-Alterskennzeichnung versehen. So können alle Nutzer sehen, ab welchem Alter die Spiele erst heruntergeladen werden sollten. Eine Alterskontrolle an sich gibt es ohne vorherige Sicherheitseinstellungen allerdings nicht.

Wo bekomme ich Handyspiele?

Die sichersten Quellen sind im Grunde die App-Stores von Apple und Google selbst. Hier werden die Apps in der Regel auf Malware und sonstige Nachteile geprüft, bevor sie zum Download bereitgestellt werden. Doch auch hier gibt es immer ein paar schwarze Schafe, die durch das Raster fallen und schädliche Software aufs Handy bringen. Diese sind aber tatsächlich eher die Ausnahme als die Regel.

Oftmals bieten auch die Spieleentwickler ihre eigenen Games direkt an, ohne dass man erst den Google Play Store oder den App-Store von Apple besuchen muss. So etwas ist allerdings schon sehr selten, denn über den Google Play Store hätten die Entwickler automatisch die größte Reichweite.

Ganz wichtig: Ihr solltet die Finger von angeblichen Spielen lassen, die euch von Drittanbietern als sogenannte APK zur Verfügung gestellt werden. Bei diesen Anwendungen, die ihr relativ aufwändig selbst auf dem Handy installieren müsst, könnt ihr nicht kontrollieren, ob es sich um Schadsoftware oder sonstiges handelt. Für den Laien ist auch nicht erkennbar, ob die Quelle des vermeintlichen Spiels wirklich seriös ist. Selbst hoch angesehene Fachmagazine vermitteln diese APKs und scheinen meist selbst nicht zu wissen, was damit bei den Nutzern angerichtet wird. Wenn ihr also an eurem Smartphone hängt, solltet ihr unbedingt auf seriöse Downloadquellen achten und darauf, dass euer Handy virenfrei bleibt.

Welchen Ruf haben Handyspiele?

Echte „Gamer“ setzen auch heute noch auf ihren Gaming-PC oder mindestens auf eine leistungsfähige Spielekonsole. Handyspiele werden von ihnen meist eher belächelt, da das Display zu klein ist und die Struktur der Spiele meist eher als schlicht gilt. Für den netten Zeitvertreib nebenbei seien sie in Ordnung, aber mehr auch nicht. Intellektueller Anspruch, Grafik und Immersion sollen noch immer zu geradlinig und minimalistisch sein. Für größere Spiele sind eben auch größere Bildschirme gefragt, weshalb die Handyspiele in den letzten Jahren schon einen recht schweren Stand hatten.

Wer Mobile Games auf dem Smartphone oder Tablet spielt, möchte die Zeit im Wartezimmer oder in der Bahn überbrücken. Kleinere Puzzlespiele oder Kartenspiele sollen dem Klischee nach gefragt sein. So haftet den Mobile Games oft noch immer der Ruf an, eher für Kinder und spielerisch weniger versierte Gamer geeignet zu sein.

Allein, dass viele Kinder schon ein Smartphone bedienen und damit auch die Handyspiele zocken können, greift die großen Gamer meist in ihrem tiefsitzenden Ehrgefühl an. Sie möchten sich nicht nachsagen lassen, dass sie die gleichen Spiele wie Kinder spielen.

Bei älteren Menschen haben Handyspiele eher den Ruf, dass sie genutzt werden, um lästige Aufgaben ausblenden zu können. Noch dazu sorgen Videospiele im Allgemeinen ja ohnehin nur dafür, dass der Verstand der Spieler und Kinder im Speziellen abstumpft und sie irgendwann nicht mehr zu kognitiven Prozessen fähig sind. Ein altes Vorurteil, mit dem sich jedes Videospiel konfrontiert sieht. Zu guter Letzt haben Handyspiele den Ruf, dass sie nur darauf aus sind, durch Abos und In-App-Käufe den Kontostand der Spieler zu mindern und keinen Mehrwert zu bieten. Mobile Games als Schuldenfalle sind ein Thema, das wir noch genauer beleuchten.

Trotz aller Vorurteile sind Mobile Games beziehungsweise Handyspiele überaus erfolgreich. Woran das liegt, welche Handys am besten für die Spiele geeignet sind, welches Zubehör erforderlich ist und worauf man bei Handyspielen generell achten sollte, werden wir in diesem Ratgeber ausführlich erklären.

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