Welches Handy soll ich meinem Kind kaufen?

Viele Eltern kennen das Problem: Ihre Kinder würden am liebsten gleich das teuerste Oberklasse-Handy besitzen, um ihre Freunde zu beeindrucken. Selbstverständlich brauchen Kinder aber nicht von Anfang an ein Flaggschiff. Als Faustregel gilt: Je jünger die Kinder sind, desto weniger Funktionen sollte ein Gerät mitbringen.

Smartphones gelten unter Kinder und Jugendlichen als Statussymbol. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich Eltern oft fragen, ob der Sohn oder die Tochter wirklich eines der teuersten Geräte auf dem Markt braucht. Zu einer gemeinsamen Entscheidung kommt man am besten in einem gemeinsamen Gespräch darüber, wozu das Handy nach der Anschaffung primär genutzt wird.

Was soll das Handy können?

Samsung Galaxy S9+ Zu Beginn steht die Frage, welche Funktionen das Modell mitbringen soll. Je nach Alter der Kinder können sie in die Entscheidungsfindung mit einbezogen werden: Auch Grundschulkinder sind häufig schon an einem Smartphone interessiert, sie sind aber in fast allen Fällen mit der Bedienung überfordert und können zudem noch nicht sicher im Internet navigieren. Hier sollten sich Eltern also für ein Gerät mit eingeschränkten Funktionen entscheiden, damit der Nachwuchs erreichbar ist.

Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz zu Smartphones können diese meist günstigeren und robusteren Geräte beim Spielen ruhig etwas in Mitleidenschaft gezogen werden. Anders sieht es bei Kindern ab ca. 10 Jahren und Jugendlichen aus. Sie wissen oft schon genauer, was sie mit dem Handy anfangen wollen und sind in ihrer Entwicklung so weit fortgeschritten, dass sie bei der Auswahl eines Gerätes Mitspracherecht haben können.

Als Leitfrage sollte gelten, was das Kind mit dem Handy überhaupt tun möchte. Für Chats über WhatsApp mit den Freunden oder gelegentliche Musik- und Videostreams sind bereits günstige Geräte oder solche aus der Mittelklasse ausreichend.

Ein Gefühl für die Kosten bekommen

An vielen Stellen wird zudem empfohlen, dass Kinder sich an den Kosten für das Handy mit ihrem Taschengeld beteiligen – vorausgesetzt natürlich, das Gerät dient nicht der reinen Erreichbarkeit und für Notfälle. Durch die Teilhabe an den Kosten von Anfang an lernen die Kinder, wie sich die monatlichen Gesamtkosten für ein Handy zusammensetzen und welche Faktoren den Preis in die Höhe treiben oder verringern können. Auf diese Art und Weise sind sie besser gerüstet, wenn sie sich später einmal ein eigenes Gerät kaufen.

Die Wahl des Modells: von mehreren Faktoren abhängig

Wenn das Kind bereit ist für ein Smartphone und alle Finanzierungsfragen geklärt sind, stellt sich nun die Frage, welches Modell gekauft werden soll. Die Entscheidung für ein Gerät kann auf der Basis verschiedener Kriterien getroffen werden:

  • Betriebssystem: Derzeit gibt es auf dem Markt mehrere Betriebssysteme für Smartphones. Die meisten nutzen Android, iPhones von Apple verwenden ausschließlich iOS und Windows Phones basieren auf einem Windows-Betriebssystem. Für Android sind beispielsweise die meisten Apps verfügbar und es sind mehr individuelle Anpassungen möglich, während iOS als besonders stabil und benutzerfreundlich gilt.
  • Hersteller: Der Mobilfunkmarkt ist hart umkämpft, und so wirbt eine Vielzahl an Herstellern um die Gunst der Kunden. Ein genauer Vergleich der Geräte hilft, die genauen Eigenschaften der Modelle zu ermitteln. Auch einzelne Hersteller haben teilweise verschiedenste Smartphones im Portfolio.
  • Funktionen: Besonders in den verschiedenen Preisklassen gibt es deutliche Unterschiede, was die Funktionen von Smartphones betrifft. Die Frage, was das Handy eigentlich können soll, ist hier der ausschlaggebende Punkt.
  • Preis: Nicht zuletzt sollten sich Eltern und Kinder vorher auf das Budget geeinigt haben, das zur Verfügung steht. Liegt von an Beginn an eine Preisspanne fest, wird der Smartphone-Kauf um einiges einfacher.

Schließlich haben Eltern noch die Möglichkeit, ihr ausrangiertes Handy an den Sohn oder die Tochter weiterzugeben, oder dass umgekehrt die Eltern die Smartphones der Kinder weiternutzen. Solange das ältere Modell noch voll funktionsfähig ist, ist dies eine gute Möglichkeit, Geld zu sparen. Vor allem, wenn es sich um das erste Smartphone für die Kinder handelt, können sie sich mit einem gebrauchten Gerät kostengünstig erst einmal ausprobieren.

Wie häufig nutzen Kinder digitale Spiele

Die Finanzierung: neues Handy oder gebrauchtes Modell?

Apple iPhone XRWie das Handy für die Kinder finanziert werden soll, hängt vor allem von dessen Zustand ab.

  • Neue Handys können entweder zusammen mit einem Vertrag finanziert oder über eine Einmalzahlung erworben werden.
  • Gebrauchte Handys werden in Internetportalen entweder versteigert oder zum Festpreis angeboten, die Finanzierung zusammen mit einem Tarif ist nicht möglich. Beim Kauf eines Smartphones aus zweiter Hand sollte in jedem Fall auf die Seriosität des Verkäufers geachtet werden.

Je nach Art des Kaufs kann es also sein, dass ein größerer Beitrag auf einmal entrichtet werden muss oder dass stattdessen monatlich geringere Kosten anfallen. Auch die Entscheidung für eine Finanzierungsart sollte also mit dem Kind festgelegt werden.

Fazit

Eltern sollten bei der Entscheidung für ein Handy für ihr Kind verschiedene Faktoren berücksichtigen:

  • Welche Funktionen soll das Handy haben?
  • Wie viel Geld kann oder möchte das Kind beim Kauf dazugeben?
  • Welches Betriebssystem, welcher Hersteller und welche Preisspanne sind gewünscht?
  • Soll das Handy neu oder gebraucht sein?

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