Welcher Handytarif passt zu meinem Kind?

Auf dem Mobilfunkmarkt gibt es eine Vielzahl an Handytarifen für die verschiedensten Bedürfnisse. Welchen ein Kind nutzen sollte, hängt von dessen Alter ab, aber auch vom monatlichen Budget und anderen Faktoren. handyflash erklärt, wie man für den Sohn oder die Tochter den passenden Handytarif findet.

Wie in vielen Bereichen in Sachen Mobilfunk gilt auch beim Tarif: Am besten ist das Angebot, das zu den Bedürfnissen des Nutzers passt. Doch welche können das bei Kindern und Jugendlichen sein, und welche Arten von Handyverträgen gibt es eigentlich für diese Zielgruppe?

Anteil der Smartphone Besitzern bei Kindern & Jugendlichen

Für jüngere Kinder und Einsteiger: Prepaid-Tarife

Samsung Galaxy Note9Prepaid-Tarife haben einen entscheidenden Vorteil, der sie wie geschaffen macht für jüngere Kinder und Smartphone-Einsteiger: Sie können jederzeit gekündigt bzw. beendet werden, denn eine feste Vertragslaufzeit haben sie nicht. Stattdessen lädt man Guthaben auf ein Konto, das anschließend nach Belieben für Telefonate, SMS und zum Surfen genutzt werden kann. Ist dieses Kontingent aufgebraucht, können Anrufe und SMS lediglich noch empfangen werden und das Surfen ist nur noch über WLAN möglich. Auf diese Weise lernt das Kind, die Kosten für die Handynutzung besser einzuschätzen und mit den Optionen eines Vertrags durchdachter umzugehen.

Außerdem gibt es Prepaid-Tarife, die nicht jede verbrauchte Einheit einzeln abrechnen, sondern stattdessen Pakete zur Verfügung stellen: So existieren beispielsweise Angebote mit einer bestimmten Anzahl kostenloser Gesprächsminuten und SMS sowie einem festgelegten Datenvolumen. Werden diese Begrenzungen überschritten, erfolgt anschließend meist eine einheitsgenaue Abrechnung wie bei einem normalen Prepaid-Tarif. Durch ein Gespräch mit dem Kind können Eltern meist schnell herausfinden, welche Art von Prepaid-Tarif sich besser eignet.

Damit das Kind ein Gefühl für die Nutzung seines Prepaid-Tarifs bekommt, ist es auch hilfreich, vor dem Start der Handynutzung gemeinsam einen Blick in die Kosten zu werfen. So passiert es unter Umständen nicht ganz so schnell, dass bereits zum Monatsanfang das gesamte Guthaben aufgebraucht ist. Darüber hinaus können Eltern mit dem Provider klären, wie der Verbrauch der Kinder kontrolliert werden kann. Ebenso sollten sie im Blick behalten, dass bei manchen Prepaid-Tarifen eine kostenpflichtige automatische Nachbuchung des Guthabens stattfindet, wenn es aufgebraucht wurde. Ob das Kind damit umgehen kann, finden Eltern am besten mit ihm zusammen heraus.

Für ältere Kinder und Jugendliche: Laufzeitverträge

Jugendliche können die Kosten der Handynutzung meistens schon besser im Blick behalten, weshalb sie Laufzeitverträge (auch Postpaid-Verträge genannt) nutzen können. Im Regelfall ist man an diese Verträge für 24 Monate gebunden, es gibt allerdings auch Verträge mit kürzerer Mindestlaufzeit. Vorausgesetzt, sie werden nicht mit einer mehrwöchigen Frist zum Vertragsende gekündigt, verlängern sie sich danach automatisch.

Apple iPhone XSVor der Buchung sollten die Eltern also überdenken, ob sie sich so lange an einen Vertrag binden möchten – und wenn ja, zum Beispiel das Vertragsende mit Kündigungsfrist in den Kalender eintragen. Es gibt folgende Arten von Laufzeit-Verträgen für Kinder und Jugendliche:

  • Kombikarte für Familien: Hier ist der Tarif an den Vertrag der Eltern gebunden. Der Vorteil: Sie können das Datenvolumen selbst bestimmen, teure Sonderrufnummern sperren und die Internetfunktion bei Bedarf ganz deaktivieren. Kombikarten bieten sich also besonders an, wenn Eltern den Handykonsum der Kinder noch im Blick behalten möchten.
  • Young-Tarif: Ein Young-Tarif ist meist ein eigenständiger Vertrag, der aber trotzdem von den Eltern gebucht werden muss. Er bietet meist etwas mehr Datenvolumen mit als normale Verträge und ist im Vergleich günstiger. Damit ein Kind einen Young-Tarif nutzen kann, muss ein Altersnachweis vorgelegt werden.
  • Regulärer Laufzeitvertrag: Selbstverständlich können Eltern für ihre Kinder auch einen regulären Laufzeitvertrag auf den eigenen Namen abschließen.

Immer Sinnvoll: Beteiligung an den Kosten

Wie auch bei der Finanzierung eines Handys bietet es sich bei den Kosten für einen Tarif an, dass sich Kinder und Jugendliche mit ihrem Taschengeld daran beteiligen – sie können so besser nachvollziehen, wie die Beträge zusammengesetzt sind. Außerdem können sie so später leichter ein passendes Angebot finden, wenn sie einen eigenen Handytarif buchen.

Auf welche Optionen sollte man noch achten?

Handytarife auf dem Mobilfunkmarkt variieren teilweise stark in ihren Leistungen und Optionen. Die folgenden Tarifeigenschaften sind besonders wichtig, wenn ein Angebot für Kinder oder Jugendliche gebucht werden soll:

  • Flatrates: Sie bieten sich an, wenn die Kinder ihr Handy sehr häufig nutzen. Eine Allnet Flatrate (Allnet Flat) bedeutet zum Beispiel, dass der Sohn oder die Tochter unbegrenzt in deutsche Netze telefonieren kann, während er oder sie mit einer Surf-Flatrate ohne Einschränkung im Internet unterwegs ist. Flatrates sind meist fester Bestandteil von Laufzeitverträgen, aber auch bei Prepaid-Tarifen finden sich entsprechende Angebote.
  • Netzabdeckung klären: Die Netzabdeckung der drei deutschen Netzanbieter Deutsche Telekom, Vodafone und o2 unterscheiden sich in manchen Bereichen. Vor Vertragsabschluss sollten Eltern und Kinder darauf achten, dass der Empfang zu Hause, aber auch zum Beispiel im Bereich der Schule gut ist.
  • Datenautomatik beachten: In vielen Fällen ist ein Handytarif ohne Datenautomatik für Kinder und Jugendliche besser. Bei diesen findet eine Drosselung der Surfgeschwindigkeit statt, wenn die Kinder ihr Volumenkontingent aufgebraucht haben. Der Grund, warum diese Tarife meist vorteilhafter sind, ist simpel: Das Nachbuchen von Highspeed-Datenvolumen ist oft sehr teuer, sodass die monatlichen Kosten rapide ansteigen können.
  • Finanzierung abstecken: Wenn mit dem Tarif zusätzlich ein Handy finanziert wird, sollte bereits vorher abgeklärt werden, ob die Monatsbeiträge für Eltern und Kind über die gesamte Vertragslaufzeit bezahlbar sind.


Fazit

Steht die Buchung eines Handytarifs an, sollte zunächst festgelegt werden, welche Art besser für das Kind geeignet ist – Prepaid oder ein Laufzeitvertrag. Fällt die Wahl auf einen Prepaid-Vertrag, kann zwischen einer einheitsgenauen Abrechnung von Gesprächsminuten, SMS und verbrauchtem Surfvolumen sowie einem Angebot mit Paketen entschieden werden.



Soll es hingegen ein Laufzeitvertrag sein, können Eltern und Kind je nach Voraussetzungen zwischen einer Kombikarte wählen, die an den Vertrag der Eltern gebunden ist, einem eigenen Young-Tarif oder sogar einem regulären Laufzeitvertrag. Der Vertragsabschluss muss in allen Fällen von den Eltern erfolgen, da Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren noch nicht vollständig geschäftsfähig sind.

Wenn sich Eltern und Kind auf eine Tarifart geeinigt haben, sollten sie als nächstes einen Tarif auswählen und dabei einen Blick auf die Leistungen werfen: Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis? Wie ist die Netzabdeckung an wichtigen Orten, und bringt der Tarif zum Beispiel eine Datenautomatik mit?

Abschließend steht schließlich noch die Klärung der Finanzierung an. Ist in diesem Punkt alles geregelt, kann das entsprechende Angebot gebucht werden und der Handynutzung steht nichts mehr im Wege.

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