Was kann ich tun, wenn das Handy die Eltern-Kind-Beziehung beeinflusst?

In Bussen, Bahnen und Innenstädten sieht man Menschen jeden Alters, die auf ihre Handys schauen. Kein Wunder, denn Smartphones bündeln die Aufmerksamkeit des Nutzers, sodass viele die Außenwelt vorübergehend vergessen. Doch was sollte man tun, wenn sich das auf die Eltern-Kind-Beziehung und das soziale Miteinander in der Familie auswirkt?

Smartphones sind heute für viele Menschen Teil des Alltags – sowohl für Kinder als auch ihre Mütter und Väter. Viele Eltern fragen sich deshalb, ob es schlecht für das Verhältnis innerhalb der Familie sein könnte, wenn sich jemand zu oft und lange mit dem Handy beschäftigt. Sicher, das kann passieren – doch es gibt je nach Situation verschiedene Lösungsansätze.

Kinder nutzen das Smartphone zu oft

Einige Eltern dürften das Szenario kennen: Wenn das Handy des Kindes klingelt oder vibriert, muss es sofort nachschauen, von wem die Nachricht stammt. Viele fürchten daher, das Kind könnte handysüchtig sein oder zumindest ein Problem mit zu häufiger Nutzung haben. Die Kinder hingegen argumentieren oft, sie müssten einfach mit ihren Freunden in Kontakt bleiben.

Absprachen mit Kindern über Inhalt und Mediennutzung

Selbst wenn keine Sucht vorliegen sollte: Manchmal ist es einfach nicht angebracht, sich vom Handy ablenken zu lassen. Damit die Mediennutzung der Kinder keine negativen Auswirkungen auf das Familienleben hat, brauchen sie daher eine Anleitung. Letztendlich sollten sie selbst erkennen, dass man nicht automatisch etwas verpasst, nur weil man sein Smartphone mal eine halbe Stunde liegenlässt.

Wenn das eigene Kind das Handy kaum aus der Hand legen kann und so die Atmosphäre in der Familie beeinflusst wird, besteht Handlungsbedarf. Eltern können dann die folgenden Tipps berücksichtigen:

  • Medienfreie Zeiten: Es können Zeiträume festgelegt werden, in denen das Handy tabu ist – zum Beispiel bei den Hausaufgaben oder beim gemeinsamen Essen.
  • Rollenwechsel: Ein Gespräch über Situationen, in denen auch das Kind die Handynutzung anderer unpassend findet, kann ebenso weiterhelfen. Wann schätzt es das Kind zum Beispiel als unhöflich ein, wenn der beste Freund oder die Eltern auf ihr Handy schauen?
  • Bedeutung berücksichtigen: Eltern sollten sich trotzdem jederzeit bewusst machen, dass Handys für Kinder und Jugendliche heute sehr wichtig sind. Sie sollten daher nachsichtig sein, wenn es mit dem Befolgen der neuen Regeln etwas dauert.
  • Vorbild sein: Wenn Eltern selbst nicht bei jeder eingehenden Nachricht zum Handy laufen, dürfte es auch den Kindern leichter fallen, es für eine längere Zeit unbeachtet zu lassen.


Eltern nutzen das Smartphone zu oft

Das Problem kann auf der anderen Seite natürlich auch von den Eltern selbst ausgehen. Wenn sie regelmäßig auf das Smartphone schauen, während ihr Nachwuchs spielt oder den Blickkontakt sucht, können Verhaltensauffälligkeiten entstehen. So kann es schlimmstenfalls passieren, dass Eltern ihr Handy oder andere digitale Medien so intensiv nutzen, dass es kein aktives Miteinander mehr mit dem Sohn oder der Tochter gibt.

Wie kommunizierten Eltern mit ihren Kindern?

Die Folge: Die Kinder betteln nahezu nach Aufmerksamkeit, etwa durch Jammern, Hyperaktivität, gesteigerten Frust oder sogar Wutanfälle. Im äußersten Fall reagieren Eltern hierauf wiederum mit verstärkter Mediennutzung, sodass sie schließlich mehrere Stunden am Tag für ihre Kinder unerreichbar sind und somit die Situation noch verschlimmern. Dies passiert vor allem bei Erziehungsberechtigten, die eine schlechte Selbstregulation aufweisen oder selbst mit dem sozialen Miteinander in der Familie unzufrieden sind.

Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, bietet es sich an, als Elternteil die eigene Handynutzung zu reflektieren und schließlich anzupassen. Besonders in wichtigen Situationen wie beim gemeinsamen Essen und beim Schlafengehen sollte das Smartphone liegenbleiben, damit den Kindern die volle Aufmerksamkeit ihrer Eltern zuteilwerden kann. Noch einfacher ist es, nicht nur für die Kinder, sondern gleich für die gesamte Familie Regeln für die Mediennutzung aufzustellen.

Bestehen die Probleme über längere Zeit und tritt keine Besserung ein, sollten Eltern in Betracht ziehen, eine Beratung in Anspruch zu nehmen oder sogar einen Therapeuten aufzusuchen.

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