0152: Welcher Provider vergibt die Netz-Vorwahl?

0152: Welcher Provider vergibt die Netz-Vorwahl?
0152: Welcher Provider vergibt die Netz-Vorwahl?

Du möchtest herausfinden, welcher Provider die Vorwahl 0152 vergibt und in welchem Netz sie sich bewegt. Vor einigen Jahren war es noch denkbar einfach, das herauszufinden. Heute allerdings stoßen wir bei der Suche nach dem Anbieter und Netz auf Schwierigkeiten. Wir erklären dir, warum das so ist und wie du dennoch das Netz ermitteln kannst.

Vergabe der Vorwahl 0152

Grundsätzlich kann jede Vorwahl einem bestimmten Mobilfunknetz zugeordnet werden. Das liegt darin, dass jeder Provider fixe Vorwahlen hat, die er und alle Anbieter im selben Netz bei Vertragsabschlüssen vergeben. Das bedeutet, dass du bei Neuverträgen über die Nummer ersehen kannst, welches Netz eine Person mit ihrem Smartphone nutzt. Die Vorwahl 0152 wird ursprünglich von Vodafone vergeben. Das bedeutet, dass ein Nutzer mit der Nummer erstmalig im D2-Netz unterwegs war. Andere Anbieter, die für Vodafone die Vorwahl verteilen, sind zum Beispiel

Das Problem: Jemand, der seine Handynummer schon mehrere Jahre nutzt, könnte inzwischen auch im D1- oder o2-Netz surfen und telefonieren.

Schwierigkeiten durch Portierung

Du nutzt deine Handynummer mit deinem Smartphone seit zwei Jahren. Vielleicht nicht nur privat, sondern auch geschäftlich. Jetzt kannst du deinen Altvertrag kündigen und möchtest einen neuen Handyvertrag bei einem anderen Anbieter abschließen. Womöglich sind im direkten Vergleich die Konditionen besser oder dir ist ein besonderes Angebot mit Handy ins Auge gesprungen. Eines mit Allnet Flat, mehr Datenvolumen und LTE. Egal, was die Gründe sind: Du willst deine alte Rufnummer nicht aufgeben.

Jetzt kommt die Rufnummernmitnahme ins Spiel. Handelt es sich nicht um eine interne Portierung – sprich: möchtest du nicht zum Beispiel von einem der Handytarife der Telekom zu einem anderen wechseln – ist eine Portierung kein Problem. Das gilt auch dann, wenn das Netz dasselbe ist. Ein Wechsel von der Telekom zu congstar beispielsweise ist trotz beidseitiger Nutzung des D1-Netzes ohne Schwierigkeiten möglich. Und damit auch der Wechsel von Vodafone ins o2- oder D1-Netz.

Finde dein neues Netz heraus

Als Nutzer der Vorwahl 0152 hast du dich früher im D2-Netz bewegt. Jetzt hast du dich für einen neuen Anbieter entschieden, weißt aber nicht, welches der Netze du nutzt? Hast du deine Rufnummer zu einem Telekom Vertrag portiert, bist du künftig Nutzer des D1-Netzes. Bei Telefónica, also o2 und Blau, ist es das o2-Netz. Was aber, wenn du einen Vertrag von beispielsweise Klarmobil abgeschlossen hast? Der Anbieter gibt dir die Möglichkeit, Tarife in verschiedenen Netzen abzuschließen, ebenso wie mobilcom-debitel.

Nicht immer ist sofort ersichtlich, welches Netz du nutzt. Das ist besonders dann der Fall, wenn es sich um eines der D-Netze handelt. Es ist nicht bei jedem Handyvertrag ausgezeichnet, ob er sich des Netzes von Vodafone oder der Telekom bedient. Solltest du in den Tarifdetails oder Vertragsunterlagen nicht fündig werden, kannst du deinen Provider kontaktieren. Die Kontaktdaten findest du unter anderem auf dessen Website. Er wird dir die entsprechende Auskunft geben können. Abgesehen davon findest du dein Netz oftmals auch auf der SIM-Karte.

Netz einer anderen Person ermitteln

Deinen eigenen Provider und das dazugehörige Mobilfunknetz hast du schnell detektiert. Die Infos helfen dir weiterhin dabei, festzumachen, wie gut die Verbindung beispielsweise in deinem Wohngebiet ist. Inzwischen sind alle Mobilfunknetze fast flächendeckend ausgebaut. Dennoch gibt es auch Orte, an denen du mit Funklöchern zu kämpfen hast.

Schwieriger ist es, das Netz einer anderen Person zu erfahren. Vor einigen Jahren spielte das Wissen um das Mobilfunknetz unseres Gesprächspartners noch eine große Rolle. Je nach Anbieter waren SMS und Gespräche günstiger. Im Zeitalter der Allnet Flat ist das weniger wichtig. Trotzdem kann es Gründe geben, aus denen du die Information benötigst. Um das Netz einer anderen Person zu erfahren, gibt es verschiede Optionen.

1. Nutze deine eigene Servicenummer.

Je nachdem, in welchem Mobilfunknetz du dich selbst bewegst, kannst du über deine Service-Nummer das Netz eines anderen Mobilfunkteilnehmers erfragen. Hierfür musst du entweder ein kurzes Telefonat mit dem dafür eingerichteten Service-Telefon führen oder eine SMS schreiben. Wir haben für dich eine Übersicht erstellt, aus der ersichtlich ist, wie du bei welchem Mobilfunknetz vorgehst:

  • Aus dem o2-Netz: Schreibe eine SMS mit „NETZ 0152xxxxxxx“ an die Kurzwahl 4636. Ersetze „x“ durch die Handynummer und du bekommst als Antwort eine SMS.
  • Aus dem D1-Netz (Telekom): Gib die Kurzwahl 4387 und die Rufnummer in dein Tastenfeld ein, also „4387 0152xxxxxxx“. Drücke das Wählen-Symbol und dir wird das Netz der Nummer durchgegeben.
  • Aus dem D2-Netz (Vodafone): Wähle die 10667 plus Rufnummer und du erfährst das Netz per Bandansage, z.B. „10667 01521234567“.
  • Als Festnetz-/DSL-Nutzer: Rufe die 0800 5052090 plus die 0152-Handynummer an und dir wird das Netz angesagt, also „0800 5052090 01521234567“ beispielsweise.

2. Finde Provider und Netz via App heraus.

Inzwischen werden vor allem im Android App Store verschiedenste Apps angeboten, mit denen du das Mobilfunknetz einer Rufnummer herausfinden kannst. Manche sind kostenpflichtig, andere kannst du kostenfrei nutzen. Oft hast du ein Tageslimit an Anfragen, die du vornehmen kannst.

Allerdings geben die Apps keine Gewähr, dass die gemachten Angaben korrekt sind. Demnach besteht immer noch die Möglichkeit, dass jemand mit der Vorwahl 0152 ein anderes Netz verwendet als das angegebene. Es kommt immer wieder vor, dass Anwendungen nicht auf dem Laufenden gehalten werden. Daher ist es sinnvoll, die Bewertungen und Kommentare der jeweiligen App zu checken.

3. Erfrage das Netz über Datenbanken (Home Location Register).

Es gibt große Datenbanken, sogenannte Home Location Register, auf die du über unterschiedliche Webseiten zugreifen kannst. Über sie kannst du verschiedene Informationen zu einer Handynummer ermitteln. Dazu gehört neben dem aktuellen Netz auch, welcher Provider im Falle einer Portierung der ursprüngliche Anbieter war und in welchem Netz gefunkt wurde. Auch hier stehen dir am Tag eine beschränkte Anzahl an Anfragen zur Verfügung.