Software-Branding bei Handys

Ein Software-Branding ist eine Marketing-Maßnahme, mit der Mobilfunkanbieter Handys und Smartphones auf Systemebene kennzeichnen. Im Gegensatz zum Hardware-Branding ist diese Methode nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Erst bei der Inbetriebnahme und tatsächlichen Nutzung der Geräte fallen zusätzliche Inhalte auf, zum Beispiel in Form von Programmen oder angepassten Schnellzugriffen.

Software-Branding: Marketing-Maßnahme für Smartphones

Branding bedeutet Markenbildung. Um die Bekanntheit einer Marke oder eines Anbieters zu steigern und zu etablieren, ist Werbung auf verschiedenen Kanälen üblich. Software-Brandings weisen Nutzer von Smartphones während der Bedienung sporadisch bis kontinuierlich auf das Angebot des Providers hin. Deshalb kommt diese Marketing-Maßnahme bei subventionierten Smartphones zum Einsatz, die Mobilfunkanbieter günstig mit einem Handytarif anbieten. Auf den ersten Blick fällt die Kennzeichnung nicht auf, da Logo oder Name auf dem Gehäuse fehlen. Stattdessen greift die Werbung tiefer, indem vor allem modifizierte Systeminhalte auf weitere Leistungen des Anbieters verweisen.

Was die zusätzlichen Inhalte von Mobilfunkanbietern beinhalten

Es gibt eine Reihe von zusätzlichen Inhalten, die Mobilfunkanbieter im Rahmen des Software-Brandings auf dem Handy installieren. Angefangen bei angepassten Startbildschirmen, die den Nutzer beim Einschalten begrüßen, über eigens gestaltete Hintergrundbilder bis hin zu Programmen und Apps haben Provider wie Vodafone, o2 oder T-Mobile auf verschiedene Maßnahmen zurückgegriffen, die das eigene Angebot bewerben und Kunden bei der täglichen Nutzung ihres Handys oder Smartphones vor Augen führen. Im Laufe der Jahre und durch die zunehmende Bedeutung des mobilen Internets hat das Software-Branding natürliche Veränderungen durchlaufen. Vornehmlich statische Inhalte sind interaktiven Programmen gewichen, mit deren Hilfe Besitzer eines Smartphones direkt auf spezifische Leistungen und Vertragsinhalte zugreifen.

Wie sich Software-Brandings auf die Nutzung des Smartphones auswirken

Ein modifizierter Handybrowser ist eine weit verbreitete Art des Software-Brandings. Möchten Nutzer mit dem Smartphone im Internet surfen, führt der Browser sie zum Beispiel direkt auf die Internetseite des Providers. Dort stehen verschiedene Dienste zur Verfügung, darunter der Zugriff auf Suchmaschinen oder auf das Serviceportal. Im Telefonbuch können bereits Rufnummern des Mobilfunkanbieters gespeichert sein. Wer sich an den Voreinstellungen stört, kann diese zum Teil einfach umgehen. Eine alternative Browser-App verhindert Umwege über das Anbieterportal. Nicht benötigte Rufnummern lassen sich löschen. Tiefer greifende Installationen hingegen lassen sich auf herkömmlichem Wege nicht entfernen. Um möglichen Einschränkungen zu entgehen, ist in diesem Fall der Kauf eines Handys ohne Software-Branding empfehlenswert.

Auf welchen Smartphones Provider-Software installiert ist

Die Einrichtung von Software-Brandings erfolgt über den Mobilfunkanbieter während der Initialisierung der Geräte. Ob Smartphones von Samsung oder frühere Versionen des iPhones, markenbildende Zusatzinstallationen erfolgen herstellerunabhängig. Freie Geräte, die unabhängig von Handytarifen und ohne Netzsperre angeboten werden, sind nicht modifiziert. Interessenten, die keine Art von Werbung seitens des Providers wünschen, sollten daher vor dem Kauf eines neuen Handys darauf achten, ob es sich um ein freies oder ein sogenanntes gebrandetes Modell handelt. In Onlineshops ist diese Information leicht zu finden, im stationären Handel hilft Nachfragen bei der Auswahl des passenden Smartphones.

Alle Handys mit Software-Branding

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