10 Tipps für perfekte Urlaubsfotos mit dem Smartphone

Tipps für Urlaubsfotos
Tipps für Urlaubsfotos (#95498262 | © tunedin - Fotolia.com)

Nun steht sie vor der Tür, die schönste Zeit des Jahres. Und fast jeder will im Urlaub nicht nur relaxen, sondern auch beeindruckende Fotos mit nach Hause bringen. Ob Städtereise oder Strandurlaub – wir geben dir 10 Tipps fürs Handgepäck, die dir tolle Erinnerungen garantieren.

Ideale Grundlagen schaffen

So banal es auch klingen mag: Ein gutes Foto braucht gute Voraussetzungen. Zum Beispiel, indem du dich mit den Kamerafunktionen deines Smartphones vertraut machst. Aber es gibt noch weitere Tricks und Kniffe, die am Ende einen großen Unterschied machen.

1. Nimm Zubehör mit

Bevor du überhaupt anfängst Fotos zu machen, überlege dir: Was sind für dich persönlich die Basics für ein wirklich gutes Bild? Ein extra LED-Blitz im Handgepäck zum Beispiel lässt dich über schlechte Lichtverhältnisse nur müde lächeln. Bist du auf einem Tagesausflug unterwegs, braucht der Akku zwischendurch neue Power. Hast du ein Stativ dabei, sind verwackelte Bilder Schnee von gestern. Denke schon beim Packen an Zubehör und Gadgets. Je besser du planst, desto eindrucksvoller werden deine Bilder.

2. Stell eine hohe Auflösung ein

In der Standardeinstellung vieler Smartphones ist die Auflösung ziemlich niedrig eingestellt. Im Alltag ergibt das Sinn – schließlich bleibt so mehr Speicherplatz. Der Nachteil: Wirklich gute Fotos machst du damit nicht. Für perfekte Bilder wählst du die höchstmögliche Auflösung und sicherst sie täglich auf deinem Laptop, in der Cloud oder woanders. Damit du dir keine Sorgen über einen vollen Speicher machen musst.

3. Reinige die Linse

Normalerweise fristet das Smartphone in unserer Hosentasche ein tristes Dasein. Es kommt in Kontakt mit Schlüsseln und so manchem Schmutz. Wenn du ein paar Schnappschüsse zwischendurch machst, ist das nicht weiter tragisch. Doch wenn du herausragende Bilder machen willst, stören Schmutzpartikel, Fussel und Co. Am besten reinigst du die Linse kurz mit einem Microfaser-Brillenputztuch oder Ähnlichem. Und voilà: Eine saubere Linse ist die beste Basis für qualitativ hochwertige Bilder.

4. Zoome mit den Beinen

Eine bekannte Fotografen-Regel, die auch fürs Knipsen mit dem Smartphone gilt: Bevor du zoomst, geh so nah wie möglich heran. Digitaler Zoom kann zwar einiges ausbügeln, allerdings rechnet er die Aufnahmen nur hoch und lässt sie dadurch auch verpixelter werden. Wirklich scharf werden deine Bilder durch eine bestmögliche Position beim Auslösen. Willst du häufiger weit entfernte Motive aufnehmen, ist vielleicht ein extra Objektiv etwas für dich, das vor der Smartphone-Linse angebracht werden kann.

5. Stabilisiere mit beiden Händen

Zugegeben, normalerweise machen wir uns nicht so viele Gedanken um Bildqualität. Zwischendurch kurz ein Selfie oder eben ein Schnappschuss auf der Party – da reicht das Auslösen mit einer Hand. Handykameras sind heute so ausgereift, dass sie uns vieles verzeihen. Doch wenn du wirklich vorzeigbare Bilder möchtest, nimm dir Zeit. Halte das Smartphone ruhig und mit beiden Händen. Du wirst sehen, dass schiefe Bilder und Verwackler deutlich seltener vorkommen. Du kannst auch nach improvisierten Stativen Ausschau halten: Wenn du dein Smartphone zum Beispiel auf ein Holzgeländer legst, ist das die beste Garantie für ein klares, wackelfreies Bild.

Wirklich gute Fotos machen

Die Grundlagen stimmen – nun liegt es an dir, was aus deinen Fotos wird. Wie du mit deinem Smartphone unvergleichliche Urlaubsbilder machst, zeigen dir die folgenden Tipps.

6. Wähle verschiedene Motive

Trivial, denkst du? Nicht unbedingt. Klar wissen wir oft instinktiv, was wir fotografieren wollen. Doch wenn du an dein fertiges Fotobuch oder deine Bildersammlung auf dem Rechner denkst – willst du wirklich nur Selfies von dir und deinen Freunden vor verschiedenen Kulissen? Da war doch noch der See, der so schön im Abendlicht geschimmert hat. Und die Gruppe Straßenmusiker, die alle Passanten begeistert hat. Wenn du bei deinen Motiven an Vielfalt denkst, gewinnen die einzelnen Bilder an Ausdruck. Weil man eben nicht hundertmal dasselbe sieht.

7. Konzentrier dich aufs Wesentliche

Der Grundsatz „Weniger ist mehr“ gilt oft auch fürs Fotografieren. Eigentlich wolltest du ein Foto von deinen Freunden machen, wie sie auf die Wellen zurennen. Doch da sind noch diese zehn weiteren Leute, die am Strand umherschlendern? Schade, denn so wird dein Bild sofort weniger interessant. Wer es sich anschaut, wird überfordert sein. Weil er länger braucht, um die relevanten Menschen und Dinge herauszufiltern. Mach lieber ein paar mehr Aufnahmen und konzentriere dich auf das Wesentliche.

8. Teste Perspektiven

Der Eiffelturm, genau in der Mitte des Bildes – wie oft haben wir das schon gesehen? Vielleicht gibt eine andere, ungewohnte Perspektive deinem Bild viel mehr Stil und Einzigartigkeit. Probier es doch einfach mal aus: Experimentiere mit Positionen, knie dich auf den Boden oder leg dich sogar hin. Verschiebe den wichtigsten Teil des Motivs an den Rand oder in eine Ecke. Du wirst sehen, dass deine Fotos an Individualität gewinnen.

9. Mach mehrere Fotos

Smartphones verfügen heutzutage über einen ziemlich großen Speicher. Mach dir das zunutze und fotografiere jedes Motiv mehrfach, wenn du die Zeit hast. Vielleicht guckt dein bester Freund auf dem Gruppenfoto einfach blöd. Oder auf einem anderen ist gerade ein Kind ins Bild gerannt. Stört dich ab sofort nicht mehr, wenn du alles mehrfach aufnimmst. Am besten sortierst du abends schon die schlechteren Fotos des Tages aus. So folgt nach dem Urlaub nicht gleich der nächste Stress, weil du das noch vor dir hast.

10. Nutze Bildbearbeitung

Manchmal hilft alles nichts – das Bild ist verwackelt, unterbelichtet oder einfach langweilig. Doch wenn du dir ein paar Bildbearbeitungs-Skills aneignest, ist das nur halb so schlimm. Dabei muss es nicht mal unbedingt Photoshop sein. Eine schnelle Nachbearbeitung ist auch schon auf dem Smartphone möglich. Mit nur wenigen Handgriffen änderst du zum Beispiel Farbtemperatur, Sättigung, Kontrast, Helligkeit oder Belichtung. Und schon wird aus einem ausdruckslosen Bild ein echter Hingucker.

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