Smarte Haustier-Gadgets: Hund und Katze werden digital

Das Smart Home wird immer umfassender. Neben der Lichtsteuerung und smarten Heizungsregelung können wir unseren Sprachassistenten auftragen, zu einer bestimmten Zeit aktiv zu werden, Termine zu buchen und sogar unsere Lieblingssendung aufzunehmen. Das Zuhause wird also immer intelligenter. Warum sollen unsere Vierbeiner nicht auch davon profitieren? Nützliche Gadgets im Internet der Dinge können auch für Hund und Katze praktisch sein. Wir stellen dir ein paar echt smarte Helfer für dich und dein Haustier vor.

Der smarte Napf: Wann und wie viel frisst dein Haustier?

Eine gesunde und vollwertige Ernährung ist für jedes Lebewesen wichtig, wenn ihm ein langes Leben beschert sein soll. In erster Linie ist natürlich das Futter selbst für die zugeführten Nährstoffe entscheidend. Aber auch der Napf kann für die richtige Überwachung der Ernährung hilfreich sein. Die Firma Petnet hat jetzt den sogenannten Smart Bowl bereitgestellt. Zusammen mit einer App (iOS und Android) analysiert der intelligente Napf, wie viel Futter dein Tier wirklich braucht. Du bekommst sogar eine Benachrichtigung aufs Handy geschickt, wenn du nicht zu Hause bist und der Napf gerade geleert wurde. Um die idealen Werte vom Smart Bowl zu bekommen, legst du einfach ein Profil an und hinterlegst darin Rasse, Alter und Gewicht deines Haustiers. Ein praktischer Helfer für den Alltag, vor allem für Tiere mit besonderen Ernährungsbedürfnissen.

Nicht vieles ist so traurig wie ein leerer Napf.

Der Futterautomat und Trinkbrunnen

Wenn die Futterstelle deines Haustiers schon keine Analyse der Ernährung von sich gibt, solltest du sie wenigstens selbst steuern können. Es gibt unter den Hunden und Katzen einige Schlinger, die ihre ganze Tagesration binnen weniger Sekunden vertilgen. Vor allem wenn du ein paar Stunden nicht zu Hause bist, sollte das Futter trotzdem sinnvoll rationiert werden. Für solche Fälle gibt es intelligente Futterspender, die das Trockenfutter genau nach Termin und nur in der gewünschten Menge freigeben. Einige Modelle haben sogar noch eine Kamera integriert, sodass du deinem Tier unterwegs beim Futtern zugucken kannst. Das perfekte Extra für Helikopterfrauchen und -herrchen.

Natürlich sollte für jedes Tier auch immer genügend frisches Wasser vorhanden sein. Ein smarter Trinkbrunnen erkennt, wie viel Wasser im Trog vorhanden ist und füllt automatisch frisches Wasser nach. Ist der Vorratsbehälter einmal leer, bekommst du direkt eine Meldung. Damit das Wasser auch wirklich frisch ist, wird es von einigen Modellen vorher sogar gefiltert.

GPS-Tracker

Viele Katzen sind Freigänger und manchmal passiert es auch, dass ein Hund wegläuft, weil er sich erschreckt oder etwas anderes plötzlich wichtiger war. Wenn das geliebte Tier dann nicht zurückkommt, ist die Sorge um den Vierbeiner groß. Mit einem GPS-Tracker am Halsband lässt es sich viel leichter aufspüren. Mit einer dazu gehörenden App kannst du genau die Position deines Haustiers erfassen und somit im besten Fall Schlimmeres verhindern.

Ein kleiner Tracker am Halsband und ab ins Grüne.

Intelligentes Katzen- und Hundespielzeug

Wir kennen die klassischen Spiele, mit denen Hunde und Katzen heutzutage ausgelastet werden. Besonders beliebt ist natürlich das Apportieren bei Hunden. Du wirfst den Ball, dein Hund bringt ihn zurück. Auch Schnüffelspiele und Suchübungen sind sehr beliebt, denn das dauerhafte Erschnüffeln von Leckerchen ist sehr beliebt. Katzen sind da schon schwieriger zu unterhalten. Sie können mitunter schnell die Lust an einem Spiel verlieren und widmen sich anderen Dingen. Es gibt aber auch automatisierte Laserpointer, die in deiner Abwesenheit für die nötige Abwechslung und Aktivität deines Lieblings sorgen.

Auch für Hunde gibt es entsprechende Spielzeuge wie einen per App steuerbaren Ball mit integrierter Kamera. Du kannst genau sehen und kontrollieren, wo dein Hund in der Wohnung mit dem Ball spielt. So gibt es auch keine Unfälle an Kanten und Ecken. Der Pebby Sart Ball ist so ein Spielzeug. Er startet auf Kommando aus seiner Ladestation und animiert deinen Hund zum Spielen. Er besteht aus beißfestem Material und lässt sich jederzeit auch aus der Ferne aktivieren.

Die smarte Katzenklappe oder Hundetür

Katzenklappen gibt es auf dem Markt wie Sand am Meer. Meist bestehen sie aus Plastik, sind sehr leicht und damit oft auch eine willkommene Einladung für Einbrecher. Ganz davon abgesehen, dass die klassische Katzenklappe auch nicht den kalten Wind draußen hält. Aber was tun, wenn der geneigte Freigänger nur seinem eigenen Rhythmus folgt? Du kannst ja schlecht nachts um drei Uhr aufstehen, um dem Kater die Tür zu öffnen. Dafür gibt es jetzt auch smarte Katzenklappen. Sie öffnen sich nur, wenn das Tier mit dem richtigen Chip davor steht. Damit die Klappe funktioniert, braucht die Katze entweder ein Chip-Implantat oder ein Halsband mit einem passenden Anhänger.

Unbefugte Vierbeiner haben hier keinen Zutritt: Smarte Katzenklappen

Solche Türen gibt es zwar auch für Hunde, aber die verlassen das Haus meist gemeinsam mit Herrchen oder Frauchen, um eine Runde durch die Natur zu laufen. Eine smarte Hundetür wäre an dieser Stelle wohl nicht unbedingt notwendig, aber denkbar.

Spaß mit der passenden App

Es muss ja nicht immer ein teures Gadget sein. Wenn du bei der Arbeit bist und wissen möchtest, was dein Vierbeiner gerade macht, genügt es vollkommen, ein Tablet mit Kamera aufzustellen und eine App zu installieren. So kannst du jederzeit und von überall zu Hause nach dem Rechten sehen. Eine Überwachungs-App reicht hier vollkommen aus, wie zum Beispiel Alfred.

Installiere die App sowohl auf deinem Smartphone als auch auf dem Tablet und du kannst dich automatisch benachrichtigen lassen, sobald dein Haustier aktiv wird. Oder du schaust deinem Hund beim Schlafen zu und überzeugst dich einfach nur davon, dass alles in Ordnung ist. Wer sein Tierchen zu sehr vermisst, kann über die App auch mit seinem Hund oder mit seiner Katze reden. Da freut sich der Chef.

1 Kommentar

  1. Oh, über einen Tracker habe ich auch schon nachgedacht. War mit dem Hund gerade bei der Lasertherapie. Ich finde, dass es praktisch ist zu wissen, wo er ist.

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