Warum ich Android lieber mag als Apple: Ein kurzes Plädoyer

Wer Android lieber mag als Apple, für den ist ein Samsung Galaxy S6 besser geeignet als ein Apple iPhone 6s.

Der Apfel ist in aller Munde. Um mich herum sehe ich unglaublich viele Menschen, die ein iPhone nutzen. Entweder waren sie schon immer Anhänger von Apple oder konvertierten von Android zum Trendgiganten aus den USA. Bis heute konnte ich standhaft bleiben, aus verschiedenen Gründen. Im Folgenden möchte ich einfach mal aufzählen, was für mich gegen Apple und für Android spricht.

1. „Wat der Bauer nich kennt…“

Ich gebe zu, ich bin ein Gewohnheitsmensch. Ich mag Dinge, die funktionieren, und ändere auch nur ungern etwas daran. Mein erstes Smartphone war damals ein HTC (XDA) Diamond, auf dem noch Windows Mobile lief. Wenn ihr jetzt fragt, warum ich dann zu Android übergelaufen bin, ist die Antwort leicht: Windows hat nicht funktioniert. Im Gegenteil, es hat mich nur noch genervt. Dann kam mein Galaxy S1. Ich war begeistert. Seitdem konnte ich auf neuere Smartphones umsteigen und Updates ausführen, ohne mich auf neue Oberflächen, Funktionen oder Dateiformate einstellen zu müssen. Es ist einfach bequem, bei Android zu bleiben.

2. Android läuft ohne Probleme

Bisher hatte ich mit Android nie Schwierigkeiten. Wenn ein Smartphone zu alt wurde, konnte es passieren, dass der Arbeitsspeicher oder der Akku nicht mehr mitspielten, und es war Zeit für ein neues Gerät. Aber Android selbst funktionierte einfach immer. Jetzt werden mir die Apple-Anhänger sagen, dass auch iOS problemlos läuft, und zwar über lange Zeit. Das ist sicher richtig, aber schon fast selbstverständlich. Und wenn mein Betriebssystem funktioniert, warum es dann wechseln?

3. Android ist mit allem kompatibel

Wenn ich mein Android-Smartphone an meinen PC anschließe, öffnet sich sofort das kleine Dialogfenster und ich kann die Daten umgehend in den gewünschten Ordner importieren. Wenn ich Musik überspiele, kann ich sie sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem PC hören. Ich brauche dafür kein iTunes, keinen iMer oder sonst etwas, das mit einem „i“ beginnt. MP3 rüberschieben, anklicken und fertig ist die Geschichte. Habt ihr das gehört, Apple? So muss das laufen, nicht anders. Warum braucht ihr für alles eigene Dateiformate? Warum muss alles anders sein?

Mit Android kann ich die neuesten Fernseher noch umfangreicher nutzen. Die meisten Bordcomputer in modernen Autos unterstützen Android. Etwaige Zusatzhardware kann auch von anderen Herstellern kommen und trotzdem funktionieren. Wenn ich eine App kaufen möchte, brauche ich keine Kreditkarte oder – noch schlimmer – Apple Pay. Android macht es mir um so vieles leichter, mein Smartphone im Alltag zu nutzen und mit anderen Geräten zu interagieren. Android ist allgemeingültig.

4. Android-Smartphones sind günstiger

Bevor jetzt die Welle der Widerworte beginnt: Mittlerweile ist dieses Argument nur noch begrenzt gültig. Denn manch ein Hersteller berechnet für sein Flaggschiff einen halben Gebrauchtwagen und damit Apple-Preise, ohne die entsprechenden Features zu liefern. Der Wertverlust nach einem Jahr ist bei vielen Android-Smartphones allerdings deutlich größer als bei einem iPhone. Dennoch kann ich mir ein leistungsstarkes Smartphone kaufen, das nicht gleich aus Südkorea kommt und trotzdem solide Daten an den Tag legt. Das ist für mich ein nicht unwichtiger Grund, weiterhin auf Android zu bauen.

Das große „Aber“

Ich habe selbstverständlich ebenfalls die Keynote von Apple verfolgt und mir das neue iPhone 6s angesehen. Was soll ich sagen? Ich war neugierig. Der gewagte Blick über den Tellerrand hat mich aber einiges an Nerven gekostet. Ich musste mich leider alle paar Minuten fragen: „Warum haben die Android-Smartphones so etwas nicht?“ Features über Features, von denen manche mehr und manche weniger sinnvoll waren. Aber eines haben die Funktionen im iPhone 6s gemeinsam: Sie sind praktisch und bequem. Das muss ich an dieser Stelle einfach mal anerkennen. Ich bin nach wie vor ein Anhänger von Google und seinem Android-Betriebssystem. Trotzdem lässt mich das neue iPhone (mal wieder) blass vor Neid werden.

Ich würde mir wünschen, dass die Android-Smartphones auch mal diesen entscheidenden zusätzlichen Schritt gehen und ihre Nutzer überraschen würden. Stattdessen bekommen wir jedes Jahr mehr Prozessorleistung, höhere Auflösungen und ein wenig mehr Arbeitsspeicher. Apple leistet mit seinen iPhones meistens eine gewisse Pionierarbeit und liefert Features, von denen ich als Android-Nutzer oft nur träumen kann. Und damit meine ich nicht nur Siri, die bisher ungeschlagen ist. Google Now ist in seiner Entwicklung noch nicht ganz so weit. An dieser Problematik wird im Hause Google allerdings schon massiv gearbeitet.

Der Grund für den „Rückstand“ der Entwicklungen

Wenn ich mich schon darüber beschwere, dass die Android-Smartphones immer ein wenig hinter den iPhones liegen, muss ich Google und die verschiedenen Hersteller auch ein wenig in Schutz nehmen. Apple kann Software und Hardware unter einem Dach entwickeln. Wenn hier eine neue Funktion zur Sprache kommt, muss man nur in den Flur rufen und schon geht die Arbeit los. Dadurch ist die Software natürlich deutlich besser auf die Hardware abgestimmt und Neuentwicklungen können viel schneller abgeschlossen werden. Bei Android und seinen Smartphone-Herstellern ist das anders. Hier müssen Samsung, HTC, Huawei und Co. damit auskommen, was Google ihnen vor die Füße wirft. Schon die Updates auf neue Android-Versionen lassen deshalb oft sehr lange auf sich warten, wenn sie denn überhaupt kommen. Dies ist der wesentliche Grund dafür, dass die Android-Smartphones gefühlt zwei Schritte hinter Apple liegen, und zwar jedes Jahr. Hin und wieder glänzt dann ein Big Player der Branche mit einem Feature, das unter Apple zumindest noch nicht denkbar wäre. Diese Innovationen halten sich jedoch in Grenzen.

Google selbst hat diesen Umstand schon vor ein paar Jahren erkannt und seine Nexus-Reihe ins Leben gerufen, bei der in Kooperation mit einem ausgewählten Hersteller ein Super-Smartphone entwickelt wird, das alle anderen Modelle hinter sich lassen soll. Doch auch hier gelingt dies nur bedingt. Denn wirklich viel mehr als mehr Arbeitsspeicher, bessere Prozessoren und ein hochauflösendes Display kommt nur selten dabei heraus. Für Android-Verhältnisse sind die Nexus-Modelle bei Erscheinen meist das Nonplusultra, aber global betrachtet fehlt mir auch hier oft das gewisse Etwas.

Fazit

Nach all der Nörgelei möchte ich abschließend einen nüchternen Blick auf das Geschriebene werfen und halte fest, dass ich in absehbarer Zeit Android treu bleiben werde. Der Preis für ein iPhone und dieses unsägliche iTunes sind mir einfach ein zu großer Dorn im Auge, als dass ich mich aus dem bequemen Android-Nest herausbegebe. Es funktioniert alles wunderbar und ich muss nicht erst alle bisherigen Dateiformate überdenken, wenn ich Musik hören möchte.

Ich bin mir jedoch sicher, dass ich nicht der einzige Android-Nutzer bin, der so denkt. Und Google täte sicherlich gut daran, die Smartphone-Hersteller etwas mehr in seine Prozesse einzubeziehen, damit sie besser auf Updates reagieren können. Das Nexus-Smartphone kann ja trotzdem die beste Hardware haben, das ist mir gleich. Aber auch Google sollte wissen, dass wirkliches Teamwork zwischen Software und Hardware die besten Resultate liefert. Ich persönlich hoffe, dass ich mich bald wieder über bahnbrechende Innovationen aus dem Hause Google freuen kann, die nicht ursprünglich aus einer Obstschale stammen.

6 Kommentare

  1. Danke für den offenen Einblick Alex.
    Ich bin bei einigen Dinge bei Dir. iTunes ist einfach soooo unfassbar unnötig kompliziert und wird so sehr von Apple vernachlässigt, dass mein Verständnis für dieses Tool auch begrenzt ist. Die Preise sind aber mittlerweile identisch – bei Reparaturen z. B. ist Android bzw. Samsung teurer als Apple. Ich finde halt, dass es am Ende des Tages auf den Nutzer ankommt. Wenn ich ein Nerd oder Geek bin, dann gibt es nur eine Option —> Android. Wenn ich ein zuverlässiges-intuitives Smartphone haben möchte, womit ich nur „daddel“ dann würde ich Apple empfehlen. Ist halt auch ein bisschen wie Nike oder Adidas. Cola oder Pepsi. :)

  2. Hallo Alex, danke für diese ausführliche Antwort, ich habe mich sehr gefreut, dass du nochmal auf meinen Kommentar eingegangen bist. Ja ich habe schon von Anfang an verstanden, dass dieser Artikel eher „emotional“ geschrieben ist und einfach dein persönliches Gefühl wiedergibt in Bezug auf Smartphones Android vs. Apple, allerdings fand ich einfach die Gründe, wieso du dich eben für Android entscheidest total schwammig bzw. waren das für mich keine echten Android-Argumente. Wie bereits erwähnt, könnte man das auch einfach 1:1 auf Apple übertragen. Üblicherweise wird ja bei Android gelobt, dass die Apps viel häufiger kostenlos sind, während sie bei Apple kostenpflichtig sind und dass man deutlich mehr Freiheiten hat, während Apple strikte Vorgaben macht. So kann man bei Android auch aus fremden Quellen Apps installieren, bei Apple geht das ausschließlich über den App Store, es sei denn man jailbreakt das Gerät und riskiert unter anderem den Verlust der Garantie. Darüber hinaus hat man mit Androidmodellen eine deutlich größere Auswahl an Smartphones und somit auch mehr Auswahl an vielen verschiedenen Displaygrößen. Ich habe eben diese Argumente für Androidgeräte in deinem Artikel vermisst. Außerdem funktioniert auch die Google Ökowelt hervorragend mit weiteren Google Produkten und Android-Devices. Leider auch dazu keine Worte, schade. Normalerweise kommentiere ich äußerst selten Beiträge im Internet, aber dein Blogbeitrag hat mich einfach zum Augenrollen gebracht. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf weitere neue Blogartikel von euch und ihr habt wiederum einen neuen Leser gewonnen, der regelmäßig reinschauen wird.

    • Hallo Markus,

      danke für deine Antwort.

      Da gebe ich dir absolut Recht. Meine Gründe für Android sind in der Tat recht schwammig und aus dem Bauch heraus. Und wäre dies ein neutraler Fachartikel, in dem ich jedes Für und Wider abwäge, hätte ich tatsächlich auch die von dir genannten, guten Punkte mit einbezogen. Allerdings ist die enorme Vielfalt der Android-Geräte für meine Entscheidung weniger relevant, da ich mein neues Smartphone meist nur aus den oberen zehn Modellen aussuche. Auch die Zahl der kostenlosen Apps spielt in einem fachlichen Vergleich eine wichtige Rolle, nur eben nicht für mich ;) Wenn ich eine App unbedingt nutzen möchte, zahle ich dafür auch die 2 bis 5 Euro. Das ist für meine Entscheidung nur minimal ausschlaggebend. Wie gut sich ein Android-Smartphone mit anderen Geräten und Google-Produkten kombinieren lässt, hatte ich zumindest kurz angerissen. Darauf hätte ich sicherlich direkter eingehen sollen.

      Es war eben einfach nur ein kleiner Blick in meine hin und wieder verworrene Gedankenwelt ;) In einem seriösen Artikel, wie ich sie meist schreibe, achte ich viel mehr auf derlei Details. Aber da ich nicht nur Redakteur sondern auch Konsument bin, habe ich einfach mal mein Bauchgefühl sprechen lassen. Und das ist wohl bei den wenigsten Kunden wirklich so rational, alle Argumente gegenüberzustellen und sich dann zu entscheiden. Wobei, auch das soll es ja geben.

      Es freut mich natürlich trotzdem, dass dir unsere sonstigen Artikel gefallen und dass du ab und zu hier reinschaust. Genau für solch kritische und mitdenkende Leser wie dich arbeiten wir ja. Umso schöner ist es, wenn dann auch so ein detailliertes Feedback kommt, selbst ein Augenrollen ;) Wenn du übrigens Themenwünsche oder sonstige Anmerkungen hast, immer her damit.

      Beste Grüße
      Alex

  3. Naja… Ehrlich gesagt, irgendwie ein schwacher Artikel, Alex. Nicht wirklich überzeugend argumentiert und nicht wirklich auf Android bezogen, das gleiche könnte man auch 1:1 mit Apple machen:

    Zu 1.
    Auch ich bin ein Gewohnheitsmensch. Und auch ich liebe Dinge die funktionieren. Mein erstes Smartphone war ein Nokia N95, aber wirklich smart war das nicht und hat mich auch nur genervt. Dann kam Ende 2007 mein Apple iPhone (1. Generation). Samsung startete mit dem Galaxy S erst 2010 mit einer ernst zu nehmenden Alternative. Jedes Mal, wenn ich ein neues iPhone habe, werden alle Dateien, Kontakte und Apps aus der iCloud geladen und ich habe den gleichen Zustand auf meinem Handy wie zuvor. Ja sogar die Apps befinden sich an gleicher Stelle. Und wenn mir jemand SMS oder iMessage-Nachrichten schreibt, kann ich diese auch von meinem iPad oder meinem Mac beantworten. Es ist einfach noch bequemer, Apple zu nutzen.

    Zu 2.
    Auch iOS läuft ohne Probleme und im Gegensatz zu vielen Android-Phones laufen auch Uralt-iPhones immer noch erstaunlich gut. Ich kenne immer noch einige Personen, die ein iPhone 3GS nutzen: Facebook, Instagram, YouTube, Radio-Apps, alles läuft hervorragend. Zwar nicht turboschnell, aber es funktioniert ohne Probleme. Und das mit einem Gerät aus dem Jahre 2009 – was ist eigentlich aus deinem Galaxy S1 geworden?

    Zu 3.
    Oh je, hier lebt einer noch in der typischen, altbackenen Windows (und Android) Welt. MP3 Dateien rumkopieren?! Streaming ist das Zauberwort. Ob Spotify oder Apples eigene Lösung Apple Music – da muss man auch keine Dateien mehr hin und her verschieben. Dank Spotify habe ich meine Musik auch auf allen meinen Geräten gleichzeitig verfügbar. Jederzeit. Eigene Dateiformate?! Falschbehauptung. Apple konnte fast schon immer mit mp3 Dateien umgehen.

    Ich brauche für das Downloaden von Apps weder eine Kreditkarte noch Apple Pay. Apple ist so simpel zu nutzen und harmoniert mit weiteren Apple Devices umso mehr.

    Zu 4.
    Naja, gut erkannt. Android Premium Phones sind meist genau so teuer wie Apple iPhones, lediglich bei billigen Einsteigergeräten ist die Auswahl mit Android immens. Aber für jemanden der bei handyflash arbeitet, sollte das kein wirkliches Argument darstellen, da geht man einfach davon aus, dass ein modernes Smartphone angestrebt wird.

    Und am Ende dann doch ein etwas neidischer Blick in Richtung Apple…

    Fazit zu diesem Artikel: Irgendwie alles aber nichts.

    • Hallo Markus,

      vielen Dank für dein Feedback. Ich freue mich immer über Anregungen, wie ich meine künftigen Artikel besser gestalten kann. Und es tut mir leid, wenn der Text nicht ganz deinen Ansprüchen gewachsen ist. Vielleicht ist das ja nur eine Ausnahme?

      Zu deinen Hinweisen:

      Dieser Text ist, wie du sicherlich gemerkt hast, kein Fachartikel und das sollte er auch nicht werden. Vielmehr handelt es sich hierbei um ein reines Gedankenspiel. Messerscharfe Argumente sind hier tatsächlich nicht zu finden, weil es schwierig ist, sich selbst mit Argumenten auszuhebeln. Es sind Gedanken, die bei mir alle zwei bis drei Jahre aufkommen, sobald ein neues Smartphone für mich ins Haus steht.

      Zu 1.
      Deinen Worten entnehme ich, dass du gerade für Apple in die Bresche springst. Das ist vollkommen in Ordnung und soll auch so sein, wenn du mit den Geräten am besten zurechtkommst. In meinem Fall habe ich schon damals das erste iPhone für mich ausgeschlossen, weil ich zeitweise mit Apple-Rechnern arbeiten musste und schon dabei gemerkt habe, dass diese Nutzeroberflächen für einen verstaubten Windows-Nutzer wie mich nichts sind. Aber da hat eben jeder seine eigene Ansicht. Genau so entsteht Vielfalt. Ich gebe zu, dass ich den iPhones somit von vornherein keine Chance gelassen habe. Aber wir wissen ja, dass es eben diese beiden großen Lager gibt, und ich habe mich für die andere Seite entschieden. Wie gesagt, keine Argumentation, sondern nur pures Gedankenspiel.

      Zu 2.
      Natürlich läuft iOS ohne Probleme und oft sicherlich auch flüssiger und schneller als Android oder Windows. Sogar nach all den Jahren ist das erste iPhone noch recht leistungsstark. Das ändert nur leider nichts an der Tatsache, dass ich in den letzten Jahren einfach zu wenig für Apple übrig habe, so wie du für Android. Ich halte an dieser Stelle fest: Schön, dass wir beide soweit zufrieden sind. Mein Galaxy S1 habe ich damals übrigens verkauft, als ich mir ein S3 zulegte.

      Zu 3.
      Ja, ich gestehe. Ich bin ein altbackener Windows-Nutzer. Für meine Tätigkeiten am PC hat die Oberfläche immer bestens funktioniert. Und wie ich bereits erwähnte, finde ich es sehr bequem. Das sehen sicherlich viele Menschen anders. Aber wo kämen wir hin, wenn alle aus dem gleichen Becher tränken?
      Danke für den Hinweis, dass Apple auch MP3 kann. War mir nicht bewusst, aber so genau habe ich mich mit den Geräten auch nie auseinandergesetzt, weshalb hier sicherlich diese einseitige Tendenz zu erkennen ist. Dennoch sind die Apple-Geräte schon eher darauf ausgelegt, dass man alles mit iTunes synchronisiert. Streaming ist ein gutes Stichwort, das nutze ich ebenfalls. Trotzdem halte ich es wie mit Android oder Windows: Never touch a running system. Das ist meine persönliche Ansicht, wenn auch nicht unbedingt eine massenkonforme Sichtweise. Sorry ;)

      Natürlich lässt sich ein iPhone butterweich mit einem iMac etc. verbinden. Das zeichnet Apple aus und ich bewundere es immer wieder. Etwas anderes habe ich nicht behauptet. Nur brauchst du für diese weiche Harmonie eben andere Apple-Devices. Und genau an diesem Punkt steige ich geistig und finanziell aus. Aber auch das gilt nur für mich und kann jeder halten, wie es ihm gefällt.

      Zu 4.
      Du liegst richtig. Ich strebe immer ein möglichst modernes Smartphone an. Allerdings kaufe ich nicht jedes Jahr ein neues Gerät, sondern gehe lieber alle zwei bis drei Jahre einen größeren Schritt. Ich bin meinem Geld nicht so böse, dass ich jedes Jahr 600 bis 1000 Euro für ein Smartphone ausgeben muss. Und ja, den letzten Satz kann man tatsächlich auch auf Apple ummünzen ;)

      Richtig, am Ende ein etwas neidischer Blick auf Apple. Das gebe ich unumwunden zu. Warum auch nicht? Apple glänzt immer wieder mal mit tollen Innovationen, die ich nur zu gerne auch bei Android-Geräten sehen würde. Aber deshalb gleich auf Apple umsteigen? Für mich ist das (vorerst) keine Option. Dennoch ist es gut, dass du mit Apple rundum zufrieden bist.

      Lass uns nur bitte keine Grundsatzdiskussion führen, welches der beiden Lager nun das bessere ist. Sonst kommen wir beide nicht mehr zu unseren sonstigen Aufgaben ;)

      Beste Grüße
      Alex

      • Alex, Du hast mir aus dem Herzen gesprochen. Danke für Deinen Artikel. Überhaupt nicht immer muss es fachmännisch sein. Es war für mich ein Genuss, danke. :-)

        Jedem das Seine. Überhaupt Unterhaltungen in Deine und Meine-Form mag ich gar nicht. Aber nebenbei fühle ich mich in Android-Lager wohler. Es ist freier. Datentransfer (Bilder, Musik und andere Sachen) mit allen erdenklichen Systemen (auch Windows) tauschen, klappt mit Bluetooth wunderbar. Auch mit NFC und Wifi. Mit dem Usb-Kabel kann man das Handy ohne jegliche Zusatz-Software mit dem PC verbinden und viele Funktionen erleben. Datentransfer, Backups und andere guten Dinge. Man ist also freier.

        Ich habe den Wechsel übrigens von ios aus vollzogen. Ich hatte es bis 3G aushalten können. Dass ich als Kunde nur mit ios-gesinnten kommunizieren muss und andere unsinnige Regeln haben mir den Rest gegeben.

        Da ich von Windows Mobile 6.5 früher über ios Alle Systeme probieren konnte, sage auch ich nun, dass ich mich in meinem jetzigen Lager wohler fühle und wünsche den anderen Lagern Alles gute. Auch das Windows Mobile sich als dritte Lager in Smartphone-Bereich festigen könnte, würde ich es als Bereicherung und gerne sehen. Deshalb, sage ich nochmals: Jedem das Seine.

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