Samsung Galaxy X/F: Was wir über das faltbare Smartphone wissen

Bild © Shara Tibken (Twitter)

Immer wieder haben wir euch von Samsungs faltbarem Smartphone berichtet. Ob es nun Galaxy F oder X heißen wird, ist noch immer nicht klar. Dafür haben wir auf der Developer Conference nun einige Informationen rund um das faltbare Display bekommen. Weitere Infos gab es von CNET-Reporterin Shara Tibken.

Das hat Samsung offenbart

So richtig zufriedenstellend war die Vorstellung des Samsung Galaxy X – oder F – nicht. Präsentiert wurde aber immerhin, wie das faltbare Display funktionieren wird. Das Panel nennt sich „Infinity Flex“ und während der Präsentation konnten Zuschauer eine Demo rund um das Display mitverfolgen. Wir wissen: Es wird ein Display auf der Vorderseite geben, das im ausgeklappten Zustand 7,3 Zoll messen soll.

Der gefaltete Displaybereich ist 4,58 Zoll groß und das Verhältnis beträgt 21:9. In Sachen Auflösung erwarten uns 1.960 x 840. Entfaltet beträgt die Displayauflösung übrigens 2.152 x 1.352 Pixel. Eine Vorstellung des eigentlichen Smartphones gab es jedoch nicht – das Design blieb hinter einer Hülle verborgen. In den letzten Tagen hat Samsung bereits mit Teasern gearbeitet und das Marketing gestartet – mit einem gefalteten Samsung-Logo auf Facebook und Twitter.

Mehr lesen: Gefaltetes Samsung-Logo: Kommt endlich das Galaxy F?

Mehr zum „Infinity Flex“- Display

Das vorgestellte „Infinity Flex“-Display  besteht aus zwei Displays. Eines davon auf der Vorderseite, wodurch das Smartphone im zusammengeklappten Zustand wie ein herkömmliches Handy aussieht. Klappt der Nutzer das Display auf, erwartet ihn ein großes Display ohne Unterbrechungen oder schwarze Balken.

Samsung wirbt mit zwei Geräten in einem: einem kompakten Gerät für die Tasche und einem großen Multitasking-Wunder. Zum Ansehen von Streams oder zum Gamen. Samsung zufolge weiten Apps sich beim Öffnen des Displays problemlos aus. Und es können gleichzeitig mehrere Anwendungen parallel geöffnet werden. Die Rede ist aktuell von drei Apps gleichzeitig.

Google unterstützt faltbare Smartphones
Bild via androidcentral

Google unterstützt flexible Displays

Vor der Developer Conference hat Google sich zu Wort gemeldet. Der Suchmaschinen-Riese und Android-Vater hat Support für faltbare Displays angekündigt. Das bedeutet im Klartext, dass Android-Apps sich automatisch mit dem Bildschirm entfalten und sich neu adjustieren, wenn das Display gefaltet wird. Unter dem Begriff „screen continuity“ verpackt Google diesen Prozess der automatischen Anpassung.

Nun arbeitet Samsung mit Google zusammen, um ein flüssiges Nutzererlebnis zu ermöglichen. Künftig testet Samsung über Emulatoren, wie sich Android 9 Pie mit der verändernden Displaygröße verhält. Das kommende Android Q soll dann erstmals offiziell faltbare Displays unterstützen. Google implementiert entsprechenden Support in das große System-Update von 2019.

Quellen:

 

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