Samsung Galaxy X: Faltbares Smartphone wird teuer

So könnte das faltbare Display aussehen.
Bild: LetsGoDigital

Wir haben vermehrt über das Project Valley von Samsung berichtet. Laut Analysten haben wir jetzt eine grobe Preisvorstellung – und die ist nichts für schwache Nerven.

Dass Samsung an einem Smartphone mit faltbarem Display arbeitet, ist längst kein Geheimnis mehr. Geplant war der Launch bereits für 2016, wobei wohl die Akku-Katastrophe des Note 7 den Plan zerschlagen hatte. Aktuellen Informationen nach zu urteilen, ist die Vorstellung des Geräts jetzt für den MWC oder die CES 2019 geplant. Die bisherige Zeitplanung besagt, dass Samsung die Bauteile für das „Project Valley“ erst gen Ende 2018 erhalten wird. Vor Februar des nächsten Jahres können wir demnach voraussichtlich nicht mit dem Gerät rechnen.

Was wir zum Galaxy X wissen

Viele Informationen haben wir zu dem Samsung Galaxy X mit dem Codenamen Project Valley bisher nicht. Was wir jedoch wissen, ist, dass das OLED Display ausgebreitet eine Diagonale von 7,3 Zoll haben soll. Gefaltet hingegen würde das äußere Panel 4,5 Zoll messen. Laut dem Analysten Park Hyung-woo von Shinhan Financial wird das Gerät vermutlich zwei innere Bildschirme sowie ein äußeres Display mitbringen. Was die inneren Werte angeht, wird das Luxus-Flaggschiff vermutlich dem Galaxy S10 gleichen. Damit hätte das Gerät nach bisherigem Stand ordentlich Feuer unter dem Hintern – nicht, dass wir etwas anderes erwartet hätten.

50 Prozent teurer als S9+ und Note 8?

Neueste Technik hat für den Verbraucher immer einen Haken. Meistens ist es der Preis, der Interessenten in Schnappatmung versetzt. Und der ist beim Samsung Galaxy X vermutlich nicht von schlechten Eltern. Aktuellen Schätzungen zufolge wird das faltbare Smartphone den Nutzer mindestens 1.500 Euro kosten. Die Angabe stammt vom Analysten Kim Jan-yeol, wie „Korea Times“ berichtet. Im Vergleich zu den aktuellen Flaggschiffen auf dem Markt ist das eine ziemliche Hausnummer. Damit würde das Galaxy X sogar die Preismarke des Apple iPhone X knacken. Im Übrigen gehen Insider aktuell davon aus, dass es 2019 mehrere Top-Smartphones von Samsung geben wird.

Wetteifern mit Huawei und ZTE

Prototypen zu faltbaren Displays gibt es nicht erst seit gestern. Der Grund dafür, dass eine Umsetzung bislang gescheitert ist, lag an der Haltbarmachung der Displays. Brüchigkeit ist wohl das Hauptproblem, mit dem Hersteller sich auseinandersetzen müssen. Trotzdem bekommt Samsung allmählich Konkurrenz. Denn neben dem Giganten arbeiten auch andere Hersteller wie Huawei, ZTE, Sony und LG an entsprechenden Modellen. Aktuell sind zudem Gerüchte im Umlauf, dass das kommende Huawei Mate 20 Pro mit der Technik ausgestattet sein könnte. Wir dürfen also gespannt sein, ob Samsung der erste Hersteller sein wird, der die trickreiche Aufgabe, ein faltbares Display zu entwickeln, meistert.

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