Samsung Galaxy F – Neue Entwürfe für faltbares Smartphone

Bild © Nieuwemobiel.nl

Schon seit Jahren kursieren im Netz immer wieder Gerüchte um Smartphones mit flexiblen Displays. Manche sollten sich wie ein alter Kamerafilm ausrollen lassen. Andere wiederum seien faltbar. Unter anderem Samsung verfolgt diese Idee schon seit geraumer Zeit und so verdichten sich nun die Gerüchte, dass man in Südkorea schon im Januar 2019 ein faltbares Smartphone auf den Markt bringen möchte: Das Samsung Galaxy F, das vormals als Galaxy X bezeichnet wurde. Aktuell tauchen immer wieder neue Entwürfe im Netz auf, wie das Galaxy F aussehen könnte. Einer von ihnen stammt aus den Niederlanden und sieht besonders interessant aus.

Galaxy F: Nicht komplett faltbar

Der Designer Jonas Dähnert ist bekannt dafür, Gerüchte zu einem Smartphone aufzunehmen und aus ihnen einen eigenen Entwurf zu gestalten. Schon für das Samsung Galaxy S9 und das Note 9 hat er ein paar sehr schöne Designs gezaubert. Auch für das vermeintliche Galaxy S10 hat er seiner Kreativität freien Lauf gelassen und einen eigenen Entwurf erstellt. Wie auf den Bildern zu sehen ist, soll das Smartphone nicht komplett faltbar sein. Vielmehr erscheint es wie eine volle Geldbörse, die sich nur in einem Bogen einklappen lässt. Und selbst dann ist das Galaxy F nicht komplett eingeklappt, sondern der untere Rand des Displays bleibt sichtbar, wie schon Gerüchte zuvor angedeutet haben. Dieser Platz könnte für Benachrichtigungen vorgesehen sein.

Deutlich größer als das Note9

Gemäß den Entwürfen und Gerüchten soll das Galaxy F mit über 7 Zoll deutlich größer werden als das Samsung Galaxy Note9. Das ist auch nicht weiter verwunderlich. Schließlich wird die Größe eines Smartphones dadurch begrenzt, dass man es noch bequem in die Hosentasche bekommen soll. Klappt man aber ein Smartphone von über 7 Zoll ein, ist es nur noch knapp halb so groß. So kann auch das Display in seiner Gesamtheit wieder größer konzipiert werden.

Der Rahmen weist auf den Bildern im mittleren Bereich ein paar Einkerbungen vor. An der Stelle soll sich das Galaxy F falten beziehungsweise biegen lassen. Das Display selbst soll an der Stelle auch viel flexibler sein als in den anderen Bereichen. Das von Samsung eingereichte Patent lässt vermuten, dass der Faltmechanismus genau auf diese Weise erfolgen soll.

Materialermüdung oder Regeneration?

Bei allen Gedanken rund um ein faltbares Smartphone stellt sich auch die Frage, wie Samsung mit der Materialermüdung umgehen möchte. Wenn ein biegsames Material, das auch noch die Funktionen eines Displays erfüllt, täglich mehrfach gebogen wird, müssten doch schon nach wenigen Wochen oder Monaten Materialermüdungen auftreten und die Funktionalität wäre schnell beeinträchtigt. Ein zig Mal hin und her gebogener Draht kann beispielsweise schnell brechen. Scheinbar hat Samsung aber die Antwort auf diese Problematik schon längst gefunden.

Aktuell kursieren im Netz auch Gerüchte, dass Samsung im nächsten Jahr schon das selbstheilende Display präsentieren und in ein neues Flaggschiff integrieren möchte. Wenn es wirklich so funktioniert wie im Patent beschrieben, könnten die entstehenden Knickstellen automatisch regeneriert werden. Damit wäre auch der sehr hoch angesetzte Preis für das Galaxy F gerechtfertigt.

Nach innen oder außen faltbar?

Die Jungs von Androidauthority haben sich noch eine andere Möglichkeit überlegt. So könnte das Samsung Galaxy F auch in beide Richtungen faltbar sein, sodass beide Hälften des Displays je nach Faltrichtung auch nach außen Zeigen. Das würde allerdings bedeuten, dass das Display an der Knickstelle umso flexibler sein müsste, um sich dehnen oder einknicken lassen zu können. So schön dieser Entwurf auch aussehen mag: Wir halten dies für weniger realistisch.

Bild © Androidauthority

Prototyp bei der CES 2018

Bei der der CES 2018 in Las Vegas hat Samsung einen eigenen Prototypen präsentiert, der dem Entwurf von Dähnert schon sehr nahe kommt. Mit einer Displaydiagonale von 7,3 Zoll ist das Smartphone schon enorm groß und ließe sich ebenfalls nur in eine Richtung falten. Die Einkerbungen am Rahmen geben Dähnert ebenfalls Recht. Auch auf den Patentbildern ist zu erkennen, dass sich das mögliche Galaxy F nicht vollständig falten lässt, sondern an der Knickstelle eine deutliche Lücke aufweist. Ein altes Konzeptvideo von Samsung zeigt, wie weit die Überlegungen damals schon waren.

Samsung Project Valley - faltbare Displays
Samsung Project Valley – faltbare Displays

Wie wird eurer Meinung nach das Samsung Galaxy F aussehen? Wäre das faltbare Smartphone etwas für euch, oder bleibt ihr lieber beim Altbewährten?

Quellen:

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