Samsung entwickelt zwei neue faltbare Smartphones

Endlich ist es da, Samsungs faltbares Smartphone
Bild © Samsung

Überraschung! Ein aktueller Bericht deutet an, dass Samsung zwei neue faltbare Smartphones entwickeln soll. Grundsätzlich dürfte das niemanden wundern, seit Samsung seine Mobilfunksparte mit dem Galaxy Fold in eine neue Richtung dirigieren möchte. Es war ohnehin unwahrscheinlich, dass das Fold nur ein einmaliger Versuch sein sollte.

Nach den Demonstrationen, was man mit einem faltbaren Display alles anstellen kann, ist es nur eine Frage der Zeit, bist Samsung die nächsten Geräte mit weiteren Features veröffentlicht.

Samsung selbst hat den Bericht bisher nicht kommentiert. Er erwähnt, dass eines der beiden neuen Geräte ein typisches Klapphandy-Design haben soll. Das andere Gerät soll eher Huaweis Mate X entsprechen.

Neue faltbare Smartphones bei Samsung

Der Bericht von Bloomberg erwähnt weiter, dass Samsung sein vertikal einklappbares Smartphone später in 2019 vorgestellt werden soll, vielleicht auch erst im Frühjahr 2020. Derzeit arbeite man noch mit reinen Dummys, um dem Design einen Feinschliff zu geben. Ein weiteres Display auf der Außenseite soll es zusätzlich geben. Gemäß den bisherigen Reaktionen auf das ergänzende Außendisplay des Galaxy Fold könnte es allerdings auch ganz wegfallen.

Grundsätzlich beschäftigt Samsung sich nicht mehr wirklich mit dem Klapphandy-Prinzip. Das Galaxy W ist hier eine echte Ausnahme und nicht einmal weltweit erhältlich. Bisher kam nur China in den Genuss, das Klapphandy kaufen zu können. Ein Galaxy W mit faltbarem Display jedoch könnte es durchaus auch nach Europa und in den Rest der Welt schaffen.

Bekommen wir doch noch ein Design wie dieses? | Bild © Nieuwemobiel.nl

Fehler im Display

Das wie beim Mate X nach außen klappbare Display existiert bei Samsung bislang nur als Prototyp, nachdem es für das Galaxy Fold nicht in Frage kam. Das kommende Gerät soll um einiges dünner werden als das Galaxy Fold, da das Außendisplay fehlen soll. Darüber hinaus soll der Fingerabdrucksensor komplett ins Display integriert werden. Auch an der Haltbarkeit des faltbaren Displays will Samsung arbeiten. Es sollen die Falten beseitigt werden, die entstehen, wenn das Display rund 10.000 Mal gefaltet wurde. Dieses Manko könnte Samsung durch kostenlosen Displayaustausch kompensieren.

Eine zitierte Quelle im Bericht behauptet, dass Samsung sein Galaxy Fold auf dem MWC in Barcelona vor den Zuschauern hinter Glas versteckt hat, um Fehler der Touch-Sensoren zu verbergen, weil der Schutzfilm auf dem Display noch nicht zuverlässig arbeite. Eine Sprecherin von Samsung bestreitet diese Aussage und gibt an, dass man dem Galaxy S10 und seinen Ablegern einfach die meiste Aufmerksamkeit zukommen lassen wollte und nicht dass es ein Qualitätsproblem mit dem Galaxy Fold gebe.

Galaxy Fold schon bald im Verkauf

Das Samsung Galaxy Fold soll nächsten Monat erscheinen und mehr als 2.000 € kosten. Samsung wird den Verkaufserfolg sorgfältig im Auge behalten und sicherlich mit nachträglichen Serviceleistungen aufwarten können. Anders ließe sich so ein Verkaufspreis wohl kaum durchsetzen, zumindest nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Spannend wird sein, inwieweit die kommenden faltbaren Modelle die Preisstruktur ein wenig humaner beeinflussen können.

Sinkende Kosten durch größere Vielfalt wären ein guter Schritt für den Verbraucher. Wenn Samsung es schafft, die Displays fehlerfrei zu produzieren, die Preise zu senken und zeitnah liefern zu können, würde man sich sicherlich eine dominante Position auf dem Markt der faltbaren Smartphones verschaffen.

Quelle:
https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-03-06/samsung-is-said-to-be-preparing-more-foldable-smartphone-models

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