April, April: iGalaxy: Samsung und Apple kündigen Flaggschiff-Kooperation an

Vorsicht Huawei!

Samsung Apple

Sooo, wer von euch hat es geglaubt? Schön wäre es, oder? Ein gigantisches Flaggschiff, bei dem die größten Hersteller ihre Stärken zusammentragen. Leider war es nur ein Aprilscherz von uns. Nicht traurig sein ;)

Die heutigen Smartphones werden immer leistungsfähiger: Bessere Kameras, schnelle Prozessoren und eine immer stärkere Displaytechnik sorgen jedes Jahr für Aufsehen. Doch gerade die beiden stärksten Marken, Samsung und Apple, bekommen immer mehr Druck von der Konkurrenz aus China, allen voran Huawei. Mit der P-Serie hat Huawei es geschafft, den Big Playern am Markt immer mehr das Wasser abzugraben. Technik und Preispolitik sprechen einfach für sich. Maßnahmen müssen getroffen werden. Eine ungewöhnliche Kooperation steht ins Haus.

Nur vorübergehend

Mit einem gemeinsamen Mega-Flaggschiff, der Einfachheit erstmal als „iGalaxy“ bezeichnet, soll der Smartphone-Markt nun ordentlich durchgeschüttelt werden. So bezeichnet Samsung Mobile-CEO DJ Koh die geplante Kooperation als „logisch, aber nur vorübergehend“. Man wolle die Stärken beider Marken bündeln und ein innovatives Flaggschiff auf den Markt bringen, das in seiner Konstruktion aus den besten Komponenten besteht, die beide Hersteller hervorbringen können. Ein durchaus interessantes Experiment, das erfolgversprechend klingt.

Fortschritt durch Synergie

Erste Gespräche haben bereits im Oktober 2018 hinter verschlossenen Türen stattgefunden. Die beteiligten, darunter DJ Koh und Tim Cook, sind sich einig darüber, dass die Kamera endlich mal einen richtigen Sprung nach vorne machen sollte. 60 Megapixel, eine verdoppelte Pixeldichte, modifizierte Lichtsensoren und ein mindestens 30-facher Hybrid Zoom stehen zur Debatte. Es gibt aber auch keine zwei Meinungen darüber, dass das gemeinsame Flaggschiff auch in allen anderen Bereichen zulegen muss. Eine Desktop-Anwendbarkeit muss vor allem durch die Software gewährleistet sein. Eine Zusammenarbeit mit Microsoft für Office und Adobe für die Creative Suite sind ein Teil der Optionen.

Faltbar soll das Smartphone aber nicht werden. Vielmehr möchte man die innere Ausstattung so konzipieren, dass die Erweiterung durch einen richtigen Monitor auch Sinn ergibt und somit der PC überflüssig werden soll. Der Fortschritt steht hier klar im Mittelpunkt. Das gemeinsame Smartphone soll andere Geräte aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik nahezu überflüssig machen.

Koh erklärt:

„Es geht nicht darum, den Mitbewerber auszuspionieren, sondern die gegenseitige Erfahrung auf einem respektvollen Niveau zu nutzen. Synergie erfordert Flexibilität von allen Seiten, aber sie kann sich lohnen. Nach dieser Kooperation gehen wir fürs Erste wieder getrennte Wege. Samsung bleibt Samsung und Apple bleibt Apple. Tim sieht das nicht anders. Wenn aber diese Kooperation von außerordentlichem Erfolg gekrönt wird, könnte man über weitere Projekte außerhalb der Reihe nachdenken.“

Schwierig wird die Umsetzung in puncto Software. Das iGalaxy soll so konzipiert sein, dass sowohl Android als auch iOS auf dem Super-Flaggschiff laufen kann. So soll die Kompatibilität für alle Systeme gegeben sein und Apple- wie Samsung-Fans müssen sich nicht zwingend auf ein neues Betriebssystem einstellen.

Mittelfristige Umsetzung geplant

Das neue Super-Flaggschiff soll schon Ende 2020 auf den Markt kommen. Die erste Vorstellung soll auf einer eigenen Präsentation in New York erfolgen. Vorteilhaft dürfte die Kooperation für beide Parteien sein. Selbst wenn es bei diesem einmaligen Projekt bliebe, erhalten die Marken dadurch vielleicht neue Ideen für ihre eigenen Smartphone-Serien. So könnten sowohl Samsung als auch Apple endlich mal wieder echte Innovationen an den Tag legen und müssten nicht traurig dreinschauen, wenn Huawei mal wieder für neuen Schwung auf dem Markt sorgt. Entscheidend für den Erfolg des Projekts wird aber wohl auch die Preisgestaltung sein. So soll das iGalaxy schätzungsweise für rund 1.000 € in den Handel kommen.

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