Quo vadis, iPhone SE?

Einige Kunden müssen auf ihre iPhone SE-Lieferung warten.

Die Lager sind leer, das iPhone SE gerät zur Mandelware. Dabei hat der neue 4-Zoller aus dem Hause Apple vor zwei Monaten einen eher schwachen Start hingelegt. Das hat sich nun geändert und die Gesichter geneigter Käufer werden länger. Wohin führt der Weg des iPhone SE?

Rückblick: Vorstellung und Vorbestellung

Als Apple am 21. März das iPhone SE vorstellt, sind wir neugierig auf das 4 Zoll große – oder eher kleine – Smartphone mit der Hardware des 6s. Obwohl das Preis-Leistungs-Verhältnis angemessen erscheint und das kleine SE in Sachen Ausstattung locker mit seinen großen Brüdern mithalten kann, überschlagen die Käufe sich nicht gerade. Das Interesse ist eher verhalten. Vielleicht liegt es an der Ähnlichkeit mit dem iPhone 5s, vielleicht ist der Funke einfach noch nicht übergesprungen. Nach der Vorstellung sind die Vorbestellungen überschaubar, wie es an verschiedenen Stellen heißt. Das wirkt sich natürlich auf die Produktion aus.

Steigende Nachfrage führt zu Lieferengpässen

Der Verkauf des iPhone SE startet wenige Tage nach der Präsentation. Erste Zurückhaltung mutiert zu einer steigenden Nachfrage. Weltweit entwickelt sich das 4-Zoll-iPhone zu einem gefragten Produkt, das sich hervorragend verkauft. Das Magazin AppleInsider bezeichnet den Erfolg als überraschend für Apple. So muss selbst Tim Cook Ende April einräumen, dass das Unternehmen nicht mit einer so großen Nachfrage gerechnet habe. Die Folge: Lieferengpässe für das iPhone SE.

Kein iPhone-Release ohne Lieferschwierigkeiten?

Dabei wundern wir uns zunächst nicht über die knappen Bestände. Scheinbar ist kein iPhone-Release ohne Lieferschwierigkeiten möglich. Zuletzt hat die Auslieferung allerdings besser geklappt, weil Apple im vergangenen Jahr vorab mehr iPhone 6s und 6s Plus produziert hatte. Das gilt jedoch nicht für das iPhone SE. Deshalb kommt es bereits wenige Wochen nach dem Verkaufsstart zu erheblichen Verzögerungen sowohl im lokalen Handel als auch online.

Apple lässt iPhone SE nachproduzieren

Apple reagiert auf die Engpässe und lässt das iPhone SE nachproduzieren. Im laufenden Quartal bestellt der Hersteller rund 1,5 Millionen Chips mehr als bisher errechnet. Es ist wahrscheinlich, dass es sich hierbei um eine Maßnahme handelt, um der hohen Nachfrage mit einem entsprechenden Angebot begegnen zu können. Jetzt heißt es abwarten, bis die nachgelieferten iPhone SE eintreffen und die Lager sich wieder füllen.

Anschließend wird weiter Kurs auf das iPhone 7 genommen, das wir für den Herbst erwarten und das mit einigen Neuerungen aufwarten könnte. iPhone 7 und iPhone SE könnten gemeinsam die Verkäufe wieder ankurbeln, die zuletzt erstmals gesunken sind, wie aus dem aktuellen Quartalsbericht von Apple hervorgeht.

Quellen:

2 Kommentare

    • Hallo,
      tatsächlich ist es in den Wochen nach Erscheinen bisweilen schwierig gewesen, ein Exemplar zu ergattern. Das betraf vor allem graue Geräte mit 64 GB Speicher.

      Viele Grüße,
      Agnetha

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