Nicht für Androiden: 3D-Fotos auf Facebook

Das Eintauchen in die Virtual Reality beginnt mit einer VR-Brille
  • Facebook führt 3D-Bilder ein, die die App über einen Algorithmus erstellt.
  • Fotos können beim Upload animiert werden, sofern sie mit einer Dual-Cam geschossen wurden.
  • Von der Funktion ausgenommen sind unter anderem Android-Smartphones.

Vor einiger Zeit hat Facebook eine Funktion gelauncht, die es dem Nutzer erlaubt, seine hochgeladenen Fotos zu animieren. Der Effekt erinnert an Wackelbilder. Bislang ist die Funktion allerdings nur für iPhones zugänglich. Android-Fans schauen in die Röhre.

So funktioniert der 3D-Effekt

VR ist schon ziemlich cool. Im Mai hat Facebook angekündigt, Bildern bei Bedarf einen 3D-Effekt zu verleihen. Seit einigen Wochen ist die Funktion verfügbar. Aufgenommene Fotos kannst du beim Upload auf deinem sozialen Netzwerk nachbearbeiten. Dafür nutzt Facebook einen Algorithmus, der fehlende Bildinformationen hinzufügt. Hier ist eine KI am Werk, die Ebenen des Bildes auswertet und Informationen des Bildes umwandelt.

Dabei wird ein Tiefeneffekt kreiert, der uns an Wackelbilder aus unserer Kindheit erinnert. Um die Option nutzen zu können, müssen Interessierte beim Fotoupload die 3D-Funktion anklicken. Die Bilder werden animiert und beim Scrollen durch den Newsfeed zum Leben erweckt. Wer sein Smartphone nach links und rechts neigt, kann auch hier eine vertikale Animierung entdecken.

Der Haken: bislang nur für iPhones

Bisher ist die Neuerung leider nicht für Android freigegeben. Dasselbe gilt für alle iOS-Handys vor dem iPhone 7+. Facebook selbst spricht von einem optimalen Ergebnis beim iPhone 7+, iPhone 8+, iPhone X und dem neuen iPhone XS. Um den Effekt erzielen zu können, ist für die Technik offenbar eine Dual-Kamera erforderlich. Nur sie bringt entsprechende Bildinformationen mit, die zur Umwandlung benötigt werden.

Angeblich soll man entsprechend umgewandelte Fotos auch mit einer VR-Brille anschauen und den Unterschied zu normalen Fotos ausmachen können. Inzwischen kursieren einige Tipps im Netz, bei denen es darum geht, den Effekt möglichst deutlich sichtbar zu machen. Dazu gehört beispielsweise, dass Nutzer etwa einen Meter Abstand zum Motiv haben sollten. Oder dass das Foto möglichst starke Kontraste aufweisen sollte. Außerdem sollen transparente Gegenstände wie Gläser vermieden werden, damit die Technik anständig funktioniert.

Nutzt du das Feature? Und falls nein: Hättest du gerne die Chance dazu?

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*