iPhone SE – Jimmy Kimmel erlaubt sich Spaß mit Passanten

Talkmaster Jimmy Kimmel ließ Passanten das vermeintliche iPhone SE testen.

Da hat sich das Team um den amerikanischen Star-Talker Jimmy Kimmel einen netten Test einfallen lassen. Sie gingen auf die Straße, hielten Passanten ein iPhone 5 unter die Nase und drückten ihnen umgehend ein zweites Modell in die Hand, das sie als das neue iPhone SE ausgaben. Was die Testpersonen dabei nicht wussten: Sie wurden Opfer eines Streichs.

So hat sich Apple das sicherlich nicht vorgestellt, als man das iPhone SE entwickelte, schließlich kann man sich auch besseres Feedback vorstellen. Doch wenn die eigenen Kunden das Produkt selbst kaum einschätzen können, kann man es dann noch als Marketing-Erfolg verbuchen? Jimmy Kimmel schickte sein Team auf die Straße und ließ ahnungslose Passanten das iPhone 5 mit einem anderen iPhone 5 vergleichen. Das zweite Exemplar jedoch gaben sie als das neue iPhone SE aus. Die Passanten bekamen beide Smartphones überreicht und sollten sie nun vergleichen.

Verblüffende Reaktionen auf „neues“ iPhone

Die Reaktionen waren doch recht verblüffend. Denn obwohl es sich bei den beiden Geräten um das gleiche Modell handelte, ließen sich die Testpersonen nicht davon abbringen, markante Unterschiede festzustellen. Sie verglichen also quasi Äpfel mit Äpfeln. Das vermeintlich neue iPhone beschrieben sie als leichter, schneller, heller und sogar als kleiner. Vor allem der letzte Punkt ist schon fast amüsant. Es waren die gleichen Geräte und trotzdem hat allein die Vorstellung eines neuen iPhone pure Begeisterung auslösen können. Natürlich haben die suggestiven Fragen des Teams ein wenig nachgeholfen.

Sagt dieser Test etwas aus?

Der Streich ist keineswegs repräsentativ und spricht nicht für alle Apple-Fans. Dass man den betreffenden Personen allerdings Eigenschaften als Neuerungen verkaufen konnte, die eigentlich keine waren, lässt sich als nahezu unheimlich bezeichnen. Theoretisch gesprochen könnte Apple also auch einen Schritt rückwärts gehen und Kunststoff anstelle von Metall oder Glas in der Hülle verarbeiten. Manch einer würde dies als überaus positiv bewerten, obwohl es das gar nicht ist. Es bleibt also nur zu hoffen, dass derartige Reaktionen nicht allzu oft vorkommen oder sie zumindest nicht ausgenutzt werden.

Die im Video gezeigten Reaktionen der Passanten sind übrigens nicht wirklich neu. Wer sich eingehender mit Nutzeroberflächen oder mobilen Betriebssystemen befasst, stellt wohl ein ähnliches Phänomen fest. Auch wenn nach einem Update außer der Optik keine wirklichen Veränderungen eingetreten sind, kann allein der Schein des Neuen schon zu anderen Interpretationen führen. Damit sind nicht nur Updates von iOS gemeint, sondern auch von Systemen anderer Entwicklerbuden. Was als neu und innovativ gilt, ist dies nicht immer.

Was man als Nutzer aus diesem Beispiel lernen kann, ist ein leicht kritischer Blick hinter die Präsentation vermeintlicher Neuheiten. Denn der suggestive Eindruck von Performance und Leistung ist nicht immer mit der Realität vereinbar.

Auf der anderen Seite können wir den Test von Jummy Kimmel auch einfach als witzig hinnehmen und uns darüber amüsieren, weil uns selbst eine solche Verwechslung der Tatsachen niemals unterlaufen würde. Darüber hinaus können wir sicher sein, dass das iPhone SE deutlich leistungsfähiger ist, als es das iPhone 5 war.

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