Telekom: EntertainTV wird zu MagentaTV

EntertainTV wird zu MagentaTV
Bild © Telekom
  • Die Telekom öffnet ihren Video-Dienst für Außenstehende.
  • EntertainTV wird analog zu den Tarifen zu MagentaTV umbenannt.
  • Ein Highlight ist die Megathek mit Zugriff auf originale und internationale Serien.

In Anlehnung an ihre MagentaMobil und MagentaZuhause Tarife hat die Telekom seinem Video-Dienst EntertainTV ein Upgrade verpasst. MagentaTV nennt sich der Dienst ab sofort und bringt einige Neuerungen mit. Dazu gehört auch, dass die Option künftig anschlussunabhängig gebucht werden kann.

MagentaTV: Das erwartet uns

Das Streaming-Angebot der Telekom war bislang unter der Bezeichnung EntertainTV in den Zuhause-Verträgen erhältlich. Inzwischen hat der Anbieter das System geöffnet und bietet das neue MagentaTV auch für Nicht-Kunden an. Hinter dem Kürzel OTT verbirgt sich die Bezeichnung „Over-the-Top“, die in diesem Fall anschlussunabhängiges Fernsehen beschreibt. Das bedeutet, dass kein Festnetzanschluss des Anbieters zur Buchung von MagentaTV mehr benötigt wird.

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Für nur 7,95 Euro pro Monat können Interessenten die Option abschließen. Dafür erhält der Nutzer unter anderem Zugriff auf die riesige Megathek. Dort finden sich einerseits bekannte Serien und Filme und andererseits hast du die Chance, auf Live-Fernsehen, Sport und Co. zuzugreifen, wie auch Sky es anbietet. Die Telekom sieht sich übrigens nicht in Konkurrenz zu anderen Streaming-Diensten. Sie versteht sich viel mehr als übergeordnete Instanz. So kann über MagentaTV beispielsweise auch auf andere Dienste wie Netflix zugegriffen werden.

Megathek: Zugriff auf erstklassige Inhalte

Die Telekom hat sich bereits für mehr als eine Serie Exklusivrechte gesichert. Das alte EntertainTV-Angebot bleibt auch MagentaTV erhalten, so dass der Nutzer weiterhin Serien wie „The Handmaid’s Tale“ ansehen kann. Der Provider hat entsprechende Inhalte selbst erworben oder aber zum Teil mitfinanziert.

In der Megathek kannst du demnach auf Originale und exklusive Serienhighlights in deutscher Erstausstrahlung zugreifen. Hinzu kommt ein Best-Of bekannter Serien von ARD und ZDP. Ein Highlight: Der Nutzer kann sich sämtliche Tatort-Folgen auf MagentaTV ansehen. Aber auch die „Sendung mit der Maus“ und „Das Traumschiff“ sind verfügbar. Zusätzlich stehen in der Megathek etliche internationale Top-Serien der bekanntesten Genres zur Verfügung. Neben der Megathek umfasst das Angebot On Demand und Live-TV.

Streaming für alle?

Als Nicht-Kunde beträgt die Laufzeit von MagentaTV einen Monat. Neben der Möglichkeit, MagentaTV unabhängig von einem MagentaZuhause-Vertrag zu bestellen, besteht weiterhin die Chance, den Dienst zu einem Vertrag hinzu zu buchen. Via IPTV zahlt der Nutzer monatlich fünf Euro, bei MagentaTV Plus zehn Euro. Daneben können Interessenten die Option einen Monat lang kostenfrei testen. Das große HD-Angebot kann zudem über die App unterwegs auf mobilen Geräten genutzt werden.

Wer Telekom-Kunde ist, hat den Vorteil, dass MagentaTV auch Bestandteil von StreamOn ist und so kein Datenvolumen beim Streaming verbraucht wird. Und wer möchte, kann über Google Chromecast die Inhalte auch auf dem Fernseher streamen. Funktionen wie Timeshift, Replay und Restart sowie weitere Komfortfunktionen versprechen ein top Komplettpaket, das über das Portfolio von Sky in seiner Funktionalität hinausreicht. Neu ist auch die verbesserte und vereinfachte Nutzeroberfläche. Die horizontale Menüstruktur ist gut zugänglich und so für jeden intuitiv nutzbar.

Warum das Upgrade?

Die Telekom hat bereits mit EntertainTV über drei Millionen Abonnenten innerhalb eines Jahres gescheffelt. Und das, obwohl der Dienst nur für Bestandskunden nutzbar war und ein entsprechender Festnetzanschluss benötigt wurde. Die Loslösung von einem Vertrag der Telekom dürfte die Zahlen noch weiter in die Höhe treiben. Die Telekom hofft auf 10 Millionen Abos, um die Kosten abzudecken, die MagentaTV aufwirft. Bei solchen Plattformen ist das Verhältnis von Angebot zu Nachfrage umso entscheidender, wenn es um den Erfolg der Dienste geht.

Obwohl die Telekom nicht plant, mit anderen Anbietern wie Amazon zu konkurrieren, wird damit automatisch ähnlichen Angeboten wie denen von Vodafone und Unitymedia der Kampf angesagt. Ein derartiges Serienangebot, das gänzlich losgelöst von einer langen Vertragsbindung ist, dürfte durchaus Kunden anziehen. Und das alles für unter acht Euro monatlich.

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