Speech-to-text: So (gut) funktioniert es mit Gboard

Gboard Android
  • Auf dem Handy kannst du verschiedene Tastaturen nutzen.
  • Mit Gboard kannst du unter anderem Sprache in Text umwandeln und Wisch-Optionen verwenden.
  • Neben einigen Abstrichen funktioniert die Spracheingabe gut.

Auf dem Smartphone können wir verschiedene Tastaturen nutzen. Eine davon ist Googles Gboard, mit der du nicht nur tippen, sondern auch Sprache in Text umwandeln kannst. Wie diese Spracheingabe funktioniert, verraten wir dir hier.

Das kann Gboard

Präferenzen sind bekanntlich verschieden – auch was Tastaturen und ihre Funktionen angeht. Mancher nutzt TouchPal, andere SwiftKey und wieder andere Gboard. Die Tastatur von Google bringt verschiedene Features mit, derer du dich bedienen kannst. So hast du einerseits die Möglichkeit, über den Google-Button auf der linken Seite direkt im Internet zu recherchieren.

So sieht Gboard aus

Unter dem Smiley-Button kannst über die Kamera Gifs erstellen, ein vorhandenes Gif auswählen oder allerhand Emojis und Aufkleber versenden. Daneben gibt es ein gesondertes Zahlenfeld und du hast eine große Auswahl an Sonderzeichen, z.B. das Copyright- und TM-Symbol, Absatzmarken, Wurzelzeichen und Haken. Und über das rechtsseitige Mikrofon-Symbol kannst du Sprache in Text umwandeln.

Text-to-Speech: So geht es

Hast du die Gboard-Tastatur auf deinem Smartphone installiert und dich durch die Konfiguration gekämpft, kannst du beispielsweise bei WhatsApp Sprache in Text umwandeln. Die Funktion ist praktisch, wenn es zum Beispiel zu laut zum Telefonieren oder für Sprachnachrichten ist und du sonst ewig tippen müsstest.

Die Spracheingabe funktioniert nahezu in Echtzeit. Klicke dafür auf den Mikrofon-Button und du wirst aufgefordert, zu sprechen. Der Ausschlag des grünen Balkens verrät dir, wie laut du sprichst. Möchtest du in ganzen Sätzen sprechen, kannst du Kommata und Punkte mitdiktieren.

Wie gut funktioniert die Sprachaufnahme?

Alles in allem funktioniert die Sprachaufnahme erstaunlich gut. Die meisten Wörter werden akkurat erkannt und notiert. Bisweilen schreibt Gboard unübliche Wortzusammensetzungen auseinander. So macht die Tastatur aus ‚Katzenfutterautomat‘ beispielsweise ‚Katzen Futterautomat‘.

Satzzeichen müssen ohne Pause an das vorherige Wort angeschlossen werden – andernfalls erkennt Gboard sie nicht als solche und schreibt ‚Komma‘ oder ‚Punkt‘ aus. Frage- und Ausrufezeichen werden erkannt, Sonderzeichen wiederum nicht. Unflektierte Zahlen schreibt Gboard auch als Zahlen. Smileys musst du hingegen selbst tippen.

Andere Features von Gboard

Neben den obengenannten Funktionen hast du übrigens auch verschiedene Wisch-Optionen bei Gboard. So kannst du wie bei Swype durchs Wischen über die Buchstaben Text eingeben. Wischst du hingegen über die Leertaste, verschiebt sich dein Cursor im Text.

Eine zusätzliche coole Wisch-Option ist das Markieren von Text, indem du von der Shift-Taste den Finger nach links bewegst. So kannst du mit etwas Fingerspitzengefühl den markierten Bereich schnell und einfach löschen. Hältst du den Finger auf der Tastatur beim Markieren des Textes, kannst du durch das Wischen nach rechts die Markierung auch wieder entfernen.

Hast du Gboard schon ausprobiert? Welche ist deine favorisierte Tastatur?

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