Was macht Android Lollipop besser als KitKat?

Einstellungen von Android Lollipop auf dem Samsung Galaxy S5

Dieser Lollipop schmeckt nicht nur Naschkatzen. Die neue Version von Googles mobilem Betriebssystem, Android Lollipop, bringt im Vergleich zum Vorgänger KitKat nicht nur technische Neuerungen mit, sondern auch große Veränderungen bei der Benutzeroberfläche. Das neue Material Design bietet frische UI-Elemente, neue 3D-Animationen und eine aktualisierte Farbgestaltung. Das wirkt sich nicht nur auf das Betriebssystem selbst aus, sondern macht sich auch in Apps deutlich bemerkbar. Unter der Haube gibt es ebenfalls zahlreiche Veränderungen, die nicht sofort ins Auge fallen, aber die Leistung und die Akkulaufzeit eurer Smartphones und Tablets verbessern. Natürlich hat Android Lollipop auch viele neue Funktionen mit im Gepäck.

Material Design als zentrale Designsprache

Mit Android Lollipop kommt das Material Design auf euer Smartphone. Dabei handelt es sich um eine neue Designsprache, die von Google auf seiner eigenen Entwicklerkonferenz im Sommer 2014 erstmals präsentiert wurde und zukünftig in mehreren Produktlinien des Konzerns zum Einsatz kommen soll, also nicht nur auf Smartphones und Tablets, sondern auch beim Chrome-Browser und auf Smartwatches. Eine einheitliche Designsprache ist aber nicht der einzige Grund für die neue Optik. Das Material Design soll mit den neuen UI-Elementen und stärkeren Farben dafür sorgen, dass ihr euer Smartphone noch leichter und intuitiver bedienen könnt. Animationseffekte und gezielt eingesetzte Schatten sorgen für eine modernere Optik als noch unter Android 4.4 KitKat. Gemeinsam mit dem Material Design kommen neue Möglichkeiten auf die mobilen Geräte. Die Schnelleinstellungen für WLAN, Bluetooth und andere Gerätefunktionen könnt ihr unter Android Lollipop mit einer doppelten Wischgeste von oben ansteuern, Benachrichtigungen erscheinen in der neuen OS-Version im überarbeiteten Lockscreen und werden vom Betriebssystem nach Relevanz vorsortiert, was besonders hilfreich ist, wenn ihr sehr viele Benachrichtigungen auf eurem Gerät empfangt.

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Project Volta sorgt für eine deutlich bessere Akkulaufzeit

Natürlich hat Google bei Android Lollipop auch unter der Haube Hand angelegt und auf technischer Seite zahlreiche Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger Android KitKat implementiert. Neu ist, dass Android 5.0 neben 32-Bit-Prozessoren auch 64-Bit-Chips nativ unterstützt, die bereits in vielen modernen High-End-Smartphones zum Einsatz kommen. Android Lollipop verwendet außerdem statt der Dalvik VM die Android Runtime, die für eine spürbare Leistungssteigerung sorgen soll. Ein neuer Garbage Collector soll zusätzlich Mikroruckler minimieren, damit sich euer Smartphone oder Tablet in der Praxis flüssiger und schneller anfühlt.

Android Lollipop kümmert sich aber nicht nur um eine Verbesserung der Leistung, Google hat auch zahlreiche Maßnahmen getroffen, um die Akkulaufzeit zu verbessern und so dafür zu sorgen, dass euer Android-Smartphone nicht mehr so häufig aufgeladen werden muss. Die Mittel zur Verbesserung der Akkulaufzeit werden unter dem Namen „Project Volta“ zusammengefasst. Den Entwicklern werden von Google neue Möglichkeiten zur Verfügung gestellt, mit denen sie genauer steuern können, wie Apps im Hintergrund arbeiten. App-Entwickler können mit Hilfe der neuen Schnittstellen etwa festlegen, dass bestimmte Aktionen nur bei vollgeladenem Akku ausgeführt werden und der Energiespeicher im Gegenzug geschont wird, wenn ihr den eingebauten Akku schon länger nicht mehr geladen habt. Ein neuer Energiesparmodus, der direkt in das Stock Android integriert ist, bietet euch die Möglichkeit, das Smartphone manuell in einen stromsparenden Betriebsmodus zu versetzen, bei dem etwa Hintergrundaktualisierungen verhindert werden oder der Chip mit einer verringerten Taktrate arbeitet, um Energie zu sparen und eure Akkulaufzeit zu verlängern.

Android Lollipop bringt nützliche Funktionen mit

Android Lollipop hat auch neue Funktionen im Gepäck, auf die man bei Android KitKat noch verzichten musste. Durch den Einbau von Teilen der Samsung KNOX-Technik könnt ihr private und berufliche Daten auf ein und demselben Gerät gleichzeitig nutzen, aber auch einfach voneinander trennen. Erstmals unterstützt das Android-OS OpenGL ES 3.1, eine Technik, die deutlich mehr Möglichkeiten bei der Grafikberechnung bietet und sich vor allem beim Spielen bemerkbar macht. Neu im Vergleich zu Android KitKat ist auch eine überarbeitete Kamera-API. Die neue Programmierschnittstelle kümmert sich um Aufgaben, die vorher den Herstellern anvertraut waren. Durch die neue Kamera-API könnt ihr beim Fotografieren auf Funktionen wie Burst Shot und die kontrastreiche HDR+-Technik zurückgreifen. Für Fotoexperten werden sogar RAW-Aufnahmen von Android Lollipop zur Verfügung gestellt, mit denen die nachträgliche Bearbeitung der aufgenommenen Fotos besser möglich ist. Geht euer Smartphone mal verloren oder wird geklaut, könnt ihr durch einen neuen Kill Switch dafür sorgen, dass eure Daten nicht in falsche Hände geraten. Mit der neuen Funktion können abhandengekommene Geräte einfach komplett gesperrt werden.

Lollipop stellt die Weichen für die Zukunft

Google macht mit Android Lollipop einen großen Schritt in Richtung Zukunft. Mit dem Material Design führt Google eine neue, zentrale Designsprache ein, mit der die Bedienung für euch als Nutzer noch einfacher wird. Durch die native Unterstützung von 64-Bit-Prozessoren und die Nutzung der schnellen Android Runtime wird die Leistung im Vergleich zur Vorgängerversion deutlich gesteigert. Mit dem „Project Volta“ geht Google in Android Lollipop ein Problem an, das viele Smartphone- und Tablet-Nutzer betrifft, nämlich die oft viel zu knappe Akkulaufzeit. Die neuen Funktionen, die Lollipop mit auf euer Smartphone bringt, runden die neue Android-Version ab und sorgen dafür, dass ihr Ausschau nach dem passenden Update für euer Gerät halten solltet.

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