Samsung Galaxy Note9: Das kann das Kühlsystem

  • Samsung setzt bei seinem Note9 wieder auf ein Wasser-Carbon-Kühlsystem.
  • Die verbesserte Kühlleistung soll Systemabstürzen vorgebeugen.
  • Zudem erlaubt sie eine stärkere Performance bei anspruchsvollen Aufgaben.

Samsung wirbt mit dem besten Kühlsystem aller Zeiten bei seinem neuen Phablet. Das Samsung Galaxy Note9 kam gerade erst auf den Markt. Jetzt hat der Hersteller erklärt, warum das Gerät das beste Kühlsystem bei Samsung-Smartphones überhaupt mitbringt.

Bessere Kühlleistung – mehr Performance

Die meisten Smartphone-Prozessoren sind in ihrer Leistung automatisch gedrosselt, um das Gerät vor einer Überhitzung zu schützen. Fahren die Systeme die volle Leistung auf, wird das Gerät schnell zu heiß und kann sich abschalten. Das gilt besonders dann, wenn es draußen zusätzlich warm ist oder mehrere anspruchsvolle Anwendungen gleichzeitig bedient werden müssen. Im Umkehrschluss bedeutet das: Ist die Kühlung besser, kann ein Smartphone mehr Performance bringen. Und das trotz des womöglich selben Chipsatzes.

Wasser-Carbon-Kühlsystem

Bereits beim Samsung Galaxy S7 hat der Entwickler auf ein Wasser-Carbon-Kühlsystem gesetzt. Dasselbe System wurde in verbesserter Form jetzt auch beim Note9 genutzt. Die Funktionsweise ist simpel: Um den Prozessor herum läuft ein Wasserkreislauf. Dieses Wasser verdampft, wenn es den Chip herunterkühlt und transportiert die Wärme vom Chip weg. Anstatt sich jedoch in Wohlgefallen aufzulösen, wird der dabei entstehende Wasserdampf durch die Kanäle innerhalb des Geräts geleitet. Das kondensierte Wasser setzt sich wieder ab und fließt zurück zum Prozessor. Dort geht der Kreislauf wieder von vorne los.

Mehr Leistung und Effizienz

Samsung hat sich bei seinen neuen Geräten darauf konzentriert, die Kühlleistung zu erhöhen. Dafür kam beim Note9 das größte und effektivste Kühlsystem zum Einsatz, das Samsung bisher in seinen Smartphones und Phablets verbaut hat. Das Ziel: Noch mehr Hitze ableiten und dafür sorgen, dass der Prozessor stets kühl bleibt, um eine bessere Leistung zu gewährleisten. Vergleichen wir das Galaxy S7 mit dem Note9 sehen wir schnell, dass nicht nur ein Prozessor der neuesten Generation verbaut wurde, sondern auch mehr als doppelt so viel Arbeitsspeicher. Der Akku hat außerdem etwa ein Drittel mehr Volumen. Diese neuen Spezifikationen erforderten auch einen verbesserten Kühlkreislauf.

Die Kühlkette beim Galaxy Note9

Um das zu ermöglichen, ist die entsprechende Wasserleitung mehr als dreimal so groß wie beim Samsung Galaxy S9. Die Spanne beträgt ganze 350 Kubikmillimeter, während es beim S9 nur 95 Kubikmillimeter waren. Durch den Einsatz von potenziell mehr Kühlwasser ist es leichter, den Chip herunter zu kühlen. Samsung spricht davon, dass künftig dreimal mehr Abwärme abgeführt werden kann als bei Vorgänger-Smartphones. Dadurch kann das Smartphone anspruchsvolle Aufgaben noch leichter erfüllen. Bei Streams, Games und Multitasking sollten Nutzer somit künftig keine Probleme mit überhitzten Geräten oder Lags mehr haben. So jedenfalls die Theorie.

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